Deutscher Altphilologenverband [Hrsg.]
Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes — 4.1961

Seite: 11
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3. Math.-na.turw. Gymnasium

Schuljahr

Fach

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* im Ausnahmefaü gemäß RdErl. KM v. 17. 12. 58 - Abl. KM. 1958 S. 3

Mädchenklassen des 5.-7. Schuljahres erhalten außerdem 2 Std. Nadelarbeit
Mu oder Ku nach Wahl des Schülers
''*"*''* En oder La nach Wahl des Schüiers
W = Wahiphichtfach: Biologie, Chemie oder Phdosophie

Schülerfahrten nach Griecheniand

von Studienrat Dr. Hans Peter DrögemüHer, Hamburg

Das vornehmste Ziel einer Schüierfahrt nach Griechenland, den Oberstufen-
unterricht einer altsprachiichen Kiasse durch das eigene Eidebnis antiker Stätten
abzurunden, bedarf an dieser Stelle keiner ausführlichen Erörterung: Die gei-
stige Vorbereitung der Schüler liegt in den Händen eines wohlunterrichteten
Fachmannes. Doch hat dieser zwei weitere Aufgaben: einmal muß er, von
seinen Schülern unterstützt, das Unternehmen auch technisch bewäitigen, andrer-
seits soli unter seiner fachgemäßen Führung eine menschiiche Begegnung der
Schüier mit dem heutigen Griechenland und seinen Menschen hergesteilt werden.
Über beide Aufgaben kann dieser Artikel nur insoweit informieren, als er über
ihre mögiiche Organisation berichtet; zu ihrer Erfüllung ist es fast unabdingbar,
daß der leitende Kollege das Land selbst schon vorher bereist hat (Vorschläge
zu einer privaten Reise: Mühmelt, Mitteilungen des DAV, LvHamburg 10, 4
S. 8), seine historischen Bedingungen auch seit der byzantinischen Zeit kennt
(eine praktische Zusammenfassung bei: Gaitanides, Griecheniand ohne Säulen)
und womöglich sich in der Landessprache verständigen kann (Sprachkurse der
Universitäten und anderer Institutionen; brauchbarstes Lchrbuch: Moser-Philt-
sou, Lehrbuch der neugriechischen Volkssprache).

Es sei in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam gemacht, daß deutsche
Institutionen in Griechenland, etwa auch die Deutsche Schule in Athen („Dörp-
feid-Gymnasium", Od. Metsowu 4), in der Regel immer dann von Schüier-
fahrten abgeraten haben, wenn eine tatsächiiche Landeskenntnis nicht von vorn-
herein vorhanden war.

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