Merkel, Friedrich
Jacob Henle: ein deutsches Gelehrtenleben ; nach Aufzeichnungen und Erinnerungen — Braunschweig, 1891

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geholt, um Zeugen bei der Trauung zu fein, die auch
am Mittwoch ftattfand, wahrfcheinlich an demfelben
Tag, wo die Eltern mit dem Brautkleid von Berlin
abfuhren. Eine luftigere Hochzeit habe ich nicht
leicht erlebt. Einige Gäfte kamen noch am Mittwoch
herüber, namentlich Bakunin, Herr und Frau Schulz
und Frl. Bodmer. Wir waren unfer zehn und haben

gelacht für hundert, hernach auch—_mjjgjm

Braut fpielen mufste, und alle m<
gefangen.«

Das ruhige Behagen, welchem E_ P^jjfjj^^

nach dem erften Jahr der Stürme 1E ?!
hingab, dauerte leider nicht allz> ■
fich für ihn und feine Collegen E r~
heraus, dafs die augenblicklich aiE j$

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ariftokratifch - fromme Partei dei —
wohl wollte, da diefe, wie fchon fl
allein wesentlich aus liberalen E~ * *
fondern auch als der Mittelpunkt E ^ £

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konnte, um welchen fich die zal =■
Flüchtlinge, welche aus Deut =■
kommen waren, fchaarten. Der Br E-

den deutfchen Profefforen fo hoch =-£ O M

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und wo es immer anging, ein =- >

Regierungspartei eingefchoben, o EJP

war oder nicht. War kein folche:=_

liefs man wohl auch eine Stelle = ^ g

Henle führt einmal bittere Klage E_ CD

in Beantwortung von Vorfchlägen E t

Profeffur für Mineralogie fagte, die -

in Zukunft die Lectionen über IV S _ ^- c

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Gymnafium befachen, Er fchreibt E
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