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Regenbogen, Clemens; Jan Thorbecke Verlag [Mitarb.]; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg [Mitarb.]; Schneidmüller, Bernd [Begr.]; Weinfurter, Stefan [Begr.]
Das burgundische Erbe der Staufer (1180-1227): zwischen Akzeptanz und Konflikt — Mittelalter-Forschungen, Band 61: Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag, 2019

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https://doi.org/10.11588/diglit.58976#0001
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Ausgehend vom politischen Erbe Beatrix’ von
Burgund (1' 1184) wird dargelegt, wie es ihre

pfalzgräflichen Erben vermochten, in der Region
um Besangon einen Anspruch auf politische
Überordnung zu artikulieren, durchzusetzen und
diesem zur Akzeptanz zu verhelfen. Dazu werden

zunächst die Träger dieses Anspruchs - die

Das burgundische


Pfalzgrafen Otto I. (reg. 1189-1200), Margarethe
(reg. 1200-1205/08) und Otto II. (reg. 1208/11-
1227) - hinsichtlich ihres Ranges untersucht.
Des Weiteren wird der Grad der Anerkennung
ihrer Macht in Burgund beschrieben, sodann ihre
dortige Herrschaftspraxis. Die immer wieder
neu auszuhandelnde Position der Pfalzgrafen
im politischen Gefüge der Grafschaft Burgund
offenbart dabei einen jahrzehntelangen Grund-
konflikt mit den Grafen von Burgund, Seiten-
verwandten der Kaiserin Beatrix. So gelingt es
am Ende den auch durch reichspolitische Ent-
wicklungen beförderten Einflussverlust der
Pfalzgrafen bis zur Verpfändung der Grafschaft
Burgund 1227 auf neuer Quellengrundlage
präziser nachzuzeichnen.

Erbe der Staufer

(1180-1227)
Zwischen Akzeptanz und Konflikt

H THORBECKE
 
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