Müller-Seidel, Walter
Das Pathetische und Erhabene in Schillers Jugenddramen — 1949

Page: 121
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.3.!-" ci* GeErni^tte ent;a.,.an. 'n der Ge mkiehtlick^'.cit uie^t a21es
-wnsciliche handeln, das als Trrt dem ialtlavf na den Weltgesche-
hen 't^rantwort-et wird; aber erst im bewahrenden bewußttsein der Ge-
aehli.-nte es aus aey nur privaten bphare in die allf^^einare
' * :amlt .
1-
deln, das sich in den ge r-ientl^c-en daun klnamv rair^lioht, ai/
hell pathetischer Konflikte an. Kur diese iföglieoreit, worin sich
schillere Dicbtrnt: dar Geschiente beräckticK, haben ir hier gu er-
ort rr, ohne senen ocni'ler^ ve-knltnls ary Geschickte in wanrea
su untersuchen, das in er r.en nl3:chtea und Interessen sich einer
elniert*,^n Bestimmung entaifht. Goch ,lrd nan darin nieder jene be-
8ti'* 'th .-..InkeitUckkeit seines he^Ukene gn ähren tupfen, dass kaum
je der reine, objektiv-eriernende i.istariier cm 2^rk ist - dies
try'ft auch kaum für sonne historischen Schriften xu^'. Jas rkiloao-
phi.":- - d<*r -lic*, ihr die Verftetdt -\_-n. der rre>sen naa-
de.r -a ie- blink in die Vatbor.rwikeiten der nenccbaicaen oeeie,
-yi-r cd; 11c' "S i idel^, de es - r ' .neuen karr., raf die cnrealn ourick-
-.' " *n '""Yickn^u dock anaa-a. seine ersieht, ea die blosse .*s?3t 1-
iunr K- .ioriscrer Vergante ist es Gokiligy nicht su tan. *hesc,richte
3 "*t :!< 2" der l'tcff, sc-rh-rr di;- Gesir.'uny', wenn man Gesinnung in
d'*r kickt<3^ a/f l -.g ^aHSi'ol."'e;.'-Grc,-e -rlsvtert, wie es ir Bereich
cd," -h^'crd.'.ysü'en im fj.e& (k /ejialtst ist* auch der
de- --r sich -.ats den R.rst^lluah-n vornehmlich dag Kardinals de hetz
TSk
und Robertsons angeeignet natte*'^, lasst das ücscriehtilck-hiuh-lige
in rr.ude an" eich beruhen, um das allgemeine und typische der gro-
ßen ;olt: 'kre Intrigen, msi-wrangen und kpraekenbarkeite? in der
/ tt . en Verprosscrnny so entwerfen, die d^s orye--.-- .kr,,.., „ein
d's ..'a-.i en in -e- kogliehkett seiner inneren Freiheit; kürrk^n.
nsof.<ru rkoxen iss haltlose der Rkuberweit, dar mi^n^trhe im ' Ri-
1. -.rk., neueren arbeiten, die Schillers V.-rnfjf.-ils %ur Ger Richte
- sei kingerjeser a r: ,* Vowtncrel, ^kiLley der itiauter
-der Geschieht*, Berlin 1936, h-aandars rk - -s i eri krl-.ke,
acniller and eie ge.ciiektliche kalt, jatat ln? Vollendung und
trk'iruch - md Kurt La/, Friedrich Schiller, Göttinnen 1948,
i. 6c ff
i) -* komrerell, hccillar als Gestalter, a.a.G. 6, 161
3) D3 e knallen verzaicknar.: ieltrick, ..,.a.G* h* G72 ff und Bnehwmld,
M. 31, f. 24 f"
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