Bulletin de la Société pour la Conservation des Monuments Historiques d'Alsace — 2.Sér. 13.1887/​88(1888)

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INTRODUCTION.

Dans un article publié en 1856 clans XAlsatia, feu M. Louis Schnéegans,
alors archiviste de la ville de Strasbourg, raconte la bonne fortune qu’il a
eue, de retrouver en 1849 ou 1850 un manuscrit désigné sous le nom de
Kleine Münsterchronik, autrefois conservé aux archives de la ville, mais
qui en avait disparu *.

C’était un cahier de quatorze feuillets, de petit format évidemment, dont 1

1. Alsatia, p. 178—179. Nous donnons ici tout ce passage, désirant laisser le plus
possible la parole à M. L. Schnéegans, qui seul a vu le texte original :

«... Eine ehemals im städtischen Archive aufbewahrte und als kleine Münsterchronik
bezeichnete Handschrift, die ich nach langjährigen bis dorthin immer vergeblich gebliebe-
nen unermüdlichen Nachforschungen, vor fünf oder sechs Jahren, kurz nach der Veröffent-
lichung meiner .... Arbeit über « die Bildhauerin Sabina » (1850, Rev. d’Als.), endlich
ausserhalb des Archivs aufzufinden das Glück hatte. Obgleich, wie es die Schrift allein
schon hinlänglich bezeugt, die vorliegende Handschrift erst um die Mitte des sechzehnten
Jahrhunderts gefertigt wurde, so erhellt dennoch unstreitig aus dem Inhalte der Chronik
selbst, dass dieses Manuscript blos die Abschrift einer altern, ihrer Hauptanlage nach,
und abgesehen von den wenigen spätem, melirentheils unzusammenhängenden und sehr
fragmentarischen Nachträgen, gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts, und zwar
augenscheinlich, was die letztgenannte Zeit selbst betfifft, nach eigenem Anschauen und
eigenen Erlebnissen, und vielfach auch nach urkundlichen im damals noch so reichen
Archive des Frauenwerkes aufbewahrten Belegen zusammengetragenen und niederge-
schriebenen Originalschrift sein müsse. »

(Man ersieht dies schon allein aus der Haltung mancher Stellen, in welchen der Ver-
fasser offenbar in Folge eigenen Anschauens und persönlicher Erfahrung berichtet. —
Note de M. Schn.)
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