Kunstgewerbliche Rundschau: Verkündigungsblatt des Verbandes Deutscher Kunstgewerbevereine — 1.1894

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XHII. Iahrgang. München, den (5. )anuar (894- llr. I.

Bezug der „Zeirschrift" sammc der .Runftgewevdttchen R.undschau" . Durch den
LNjO^b^ ^chaftsstelle M. Schorß Verlad, München, Aöniginstr. Ö5,

wenn dieselben spätestens vierzehn Tage nach Erscheinen der folgenden L^7ummer

«ZerauSgeder: Bayer. Kunstgewerbe-Verein, (s>fandhausstraße 7). — Redaktidn:
s)rof. L- Ginelin, Luisenstraße ^8). — Druck: Anorr <L ^irth; sämmtliche in München.
Verlag: M. Schorß, München, Aöniginstraße 55.

M Mskkk Lkskk.

IT diesem Iahrgang, dem <sZ. ihres Bestehens tritt die „Zeitschrift des bayerischen Kunst-
gewerbevereins" in eine neue s)hase ihrcr Tntwicklung ein. Nachdem dicselbe nach der erfolg-
reichen 2lusstellung dcs Iahres s876 eine Wiedergeburt ersahrcn hatte und von da an in jährlich
6 Doppelheften erschienen, serner nach der deutschnationalen Ausstellung des Iahres s888 durch das
monatlich erscheinende „Beiblatt" bereichert worden ist, erfährt dieselbe nun abermals eine zeitgemäße
Erweiterung, ;u welcher der Baverische Aunstgewerbe-Verein, aufgeinuntert durch die auf der Welt
ausstellung zu Thicago errungenen Erfolge, sowie angeregt durch Beobachtungen und Ersahrungen
auf dem Iveltmarkt sich veranlaßt und berechtigt fühlt.

Nicht gänzlich neue Wege will dieselbe einschlagen. Nach wie vor werden mustergiltige alte Arbeiten und hervor-
ragende Lrzeugnisse des einheimischen Aunstgewerbes den Aern ihres Inhaltes bilden; — nach wie vor soll der Text der
Aeitschrift seinen Achwerpunkt in gediegenen Aufsätzen kunstgewerblichen Inhalts finden, — nach wie vor soll derselbe an
der hand guter und zahlreicher Abbildungen auch Trgebnisse wissenschaftlicher Forschung vorführen, sowie allen crnsten Be-
trachtungen und kritischen Abhandlungen auf kunstgewerblichem Gebict offen stehen.

Durch die nunmehr an 5telle von 6 Doppelhesten per Iahr tretenden

Monatshefte

mit je 4 Kunftbeilagen und r—3 Logen reich illuftrirtem Tert

will die Zeitschrift einerseits mit ihren Lesern engere Fühlung halten und zuglcich der Raschlebigkeit unserer Zeit Rechnung
tragen, — andererseits aber auch mehr als es bei dem bisherigen Umsang möglich war, auf jenen Gebieten Umschau
halten, welchc derselben zwar ferner liegen, jedoch geeignet erscheinen, fruchtbare Anregung zu neuem 5chaffen zu geben.

Zu diescm Zweck erhält das seit füns Iahren erschienene „Beiblatt zur Zeitschrist des Baycr. Aunstgewerbe-Vereins" als

»KunstgerveMige Rundschau"

einen nach Text und Abbildungen erweiterten Inhalt. Diese Rundschau wird deßhalb Alles in sich aufnehmen, was bisher im
„Beiblatt" Platz gefunden hatte, wobei sie hauptsächlich jenen Borgängen auf kunstgewerblichem Gebiet ihre Aufmerksamkeit


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Aunstgewerbliche Rundschau Nr.
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