Meinert, Friedrich
Die schöne Landbaukunst oder neue Ideen und Vorschriften zu Landgebäuden, Landhäusern und Oekonomie-Gebäuden ... in Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten: dargestellt durch Kupfertafeln von einigen der besten Baumeister und Conducteure in Sachsen (Band 1, Abtheilung 2) — Leipzig, 1798

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XVI. ---_

Ein Landhaus für eine Meine Familie.

[)ie Zeichnung enthält den Grundrifs und zwei Aufrisse; einen von
der Vorder- den andern aber von der Rükseite.

I. Der Grundrifs hat:

A. Im Parterre:

a) den Haupteingang im mittelsten oder Hauptrisalite, vermit-
telst einer vorliegenden, einige Stufen hohen Freitreppe.

Rechts am Eingange liegt der Treppenflur mit der Treppe, wel-
che in die obere Etage führt;

b) links am Haupteingange die Bedientenstube.

c) den Gang, welcher den Zusammenhang der Zimmer bezweckt,
oder die Kommunikation macht;

d) den Saal, der durch beide Etagen geht. Aufser den Seitenbeleuch-
tungen durch die Fenster in der Rückseite, erhält dieser Saal Licht
von oben her, durch ein sogenanntes Kuppelfenster, dessen
Anlage man aus den Façaden sieht.

e) das Gesellschaftszimmer, welches mit dem Saale, durch eine
in der Stirnmauer stehende Thüre, Gemeinschaft hat.

f) das Wohnzimmer auf der andern Seite des Saals im Eckrisalite.

g) das Schlafzimmer dicht am Saale, aber ohne Gemeinschaft mit
demselben.

h) ein Kabinet, welches durch eine dünne Scheidewand oder durch
einen blofsen Verschlag, wie ein Alkoven vom Wohnzimmer ab-
gesondert ist.
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