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Meyer, Julius; Bode, Wilhelm von; Gemäldegalerie [Editor]
Koenigliche Museen, Gemälde-Galerie: beschreibendes Verzeichnis der während des Umbaues ausgestellten Gemälde — Berlin: Berg & v. Holten, 1878

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https://doi.org/10.11588/diglit.51384#0010
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Bemerkungen zum Gebrauch des Verzeichnisses.

i) Der Katalog ist nach der alphabetischen Folge der
Künstler-Namen geordnet (s. Vorwort), und sind die
Bilder nach den Namen auf den unten an den Rahmen
angehefteten Täfelchen aufzusuchen. Der Name ist im
Katalog mit möglichster Vollständigkeit gegeben: für die
alphabetische Folge war in der Regel der Familienname
entscheidend; nur wo der Vor- oder der Beiname, den
der Künstler führt, der vorzugsweise gebräuchliche ist,
hat man das Bild zumeist unter diesem zu suchen.
Uebrigens ist in zweifelhaften Fällen durch die Ver-
weisungen sowie durch das Nummern-Verzeichniss am
Ende des Katalogs der Name, unter dem das Bild be-
schrieben ist, leicht zu finden.*)

*) Was die Schreibart der Namen betrifft, so schien es an-
gemessen, die nationale Schreibweise der Vor- wie der Familien-
namen durchzuführen und dabei folgende Grundsätze zu beobachten.
Bei Schwankungen und Verschiedenheiten der Schreibweise war
zunächst die eigene Bezeichnungsweise der Meister entscheidend
(daher z. B. Jacob van Ruisdael und Salomon van Ruijsdael); wo
diese nicht den Anschlag geben konnte, die in den Urkunden oder
den ältesten Quellen zumeist gebräuchliche Lesart. Eine besondere
Schwierigkeit bot, bei der noch heutzutage fortdauernden Unsicher-
heit, die Schreibweise der vlämischen und der holländischen Namen.
Hier wurde soweit als möglich der Gebrauch, der neuerdings als
der vorherrschende sich herausgestellt hat, befolgt; ausserdem aber,
um eine gewisse Consequenz herzustellen, welche als Erkennungs-
mittel für die Nationalität dienen könnte, gewisse Unterschiede der
 
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