Mitteilungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins — 2.1903-1904

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entbehren sollten: neuen künstlerischen Postu-
laten ist die Aesthetik stets nachgehinkt.

Und selbst wenn diese Forderungen für den
fortgeschrittenen Künstler glücklicherweise nun
schon zu den alten Wahrheiten gehören, so er-
scheint es darum nicht weniger heilsam, immer
wieder auf sie hinzuweisen. Ist doch Wagner,
ganz abgesehen von seinen grossen Künstler-
und Lehrerfolgen, der einzige Architekt, der in
dieser Weise die Erfordernisse unserer Zeit für
den Architekten zusammenfasste und zudem
eine Reihe organisatorischer Vorschläge machte,
die noch nicht — wenigstens in Deutschland
nicht — verwirklicht sind. F.-O.
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