Mitteilungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins — 2.1903-1904

Page: 153
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Von Raymond Koccblin, parts.

werl?, dann erfcbeint wieder geometrifebe Zeichnung, alles mit be-
wundernswerter jVIeifterfcbaft ausgeführt, fo dafs jede Hrbeit den
(öetthampf mit ihren "Vorbildern aufnehmen kann. JVIit einemmal
erfcbeint die pflanze, das Oer, die ganze JHatur: (Salle bat jfapan
kennen gelernt, bat begriffen, wie wohltätig deffen Beifpiel ift. Ton
diefem Hugenblick an ftebt er auf reiner Böbe und febreitet von
Meifterwerk zu jVIeifterwerk, indem er nur aus der JVatur allein feinen
Dekor feböpft und durch fein künftlerifcbes Temperament in ihr alle
JVIöglicbkeiten findet, um einen Büfcbel ©ras, ein paar Käfer oder
eine dafferblume dem Huge wohlgefällig und dekorativ zu machen.
Sias man früher als nicht kunftfäbig verachtet hatte, daraus bat
er, alle Bedenken beifeite werfend, durch feine (Übertragung erlefene
Kunftwerke gefebaffen.

Schlüte folgt.

Käthe Roman-f oerftcrling,
Karlsruhe i. 8. Vignette.
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