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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 18.1948/​1950

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https://doi.org/10.11588/diglit.42247#0113

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Die Alamannengräber von Freiburg

'09


Abb. 11. Freiburg, Stadtteil St. Georgen. Lage der alamannischen Gräberfelder.
Maßstab: 1 : 25000

Lage und F u n d g e s c h i c h t e der alamannischen
Gräberfelder:
Der Vielzahl der Orte entsprechend wurden auf Gemarkung Freiburg, Stadt-
teil St. Georgen, mehrere alamannische Gräberfelder entdeckt. 1885/86 soll
beim Bau des Hauses E. Schaffner, am Dorfbach im Ortsteil Uffhausen, ein.
Grab gefunden worden sein, darin ein Skelett mit einem Schwert (Abb. 11)..
Wahrscheinlich wurde hier ein kleines alamannisches Gräberfeld angeschnitten.
Als 1935 die Basler Landstraße für den modernen Straßenverkehr umgebaut
wurde, traf man an der Südgrenze der Gemarkung bei km 6,380 in geringer
Tiefe zwölf Gräber an, die vom 19. bis 23. 11. 35 durch das damalige Museum,
für Urgeschichte Freiburg untersucht wurden* 6). Die Straße durchschnitt ein
Gräberfeld von geringer Ausdehnung; in 1—1,2 km Entfernung von den
heutigen Orten angelegt, weist es auf eine weitere, inzwischen längst wieder
abgegangene Siedlung hin. Der Name dieser Siedlung ist nicht mehr bekannt,
die Siedlungsstelle selbst noch nicht entdeckt. Als von 1934 an auf der Fläche
zwischen Uffhausen und Steinwenden eine Bergarbeitersiedlung entstand, wur-
den zwei weitere Gräberfelder entdeckt (Abb. 11). Die Bauarbeiten konnten
ständig überwacht werden7). Die beiden Gräberfelder liegen an den Kreu-
zungen alter Wege, am Hüttweg und am Kirchweg, und gehören eindeutig zum.

6) J. Eckerle, Zwei Alemannenfriedhöfe auf der Gemarkung St. Georgen b. Frei-
burg, Bad. Fundber. III, 1933—1936, 449 ff., Plan Abb. 195.
7) Bad. Fundber. III, 1933—1936, 450; 14, 1938, 27; 16, 1940, 34.
 
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