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Toupevou e6Ttv. Dass der Armenier hier z. B. in Betreff der Gestirne einen weniger
ursprünglichen Text bietet ais der späte Barlam, ist noch keineswegs bewiesen. Da nach
NEANDERS Bemerkung in der Kirchengeschichte^ 1,363 der Reisende DE LA GuiLLETIERE
mitgeteiit hat, dass man in einem sechs Meilen von Athen entfernten Kloster die Apologie
noch zu haben behaupte, so habe ich in Athen Erkundigungen an geeigneter Stelle ein-
gezogen, aber leider die Antwort erhalten: av^paKeq 6 ^caupoq. Die syrische Über-
setzung, für die ARMITAGE ROBINSON die Ansicht wahrscheinlich zu machen gesucht hat,
dass ihr Verfasser sehr frei mit seinem Originale umgegangen ist, hat andrerseits SEEBERG
(ZAHN, V, 2) zu verteidigen unternommen, was weiter zu verfolgen nicht dieses
Ortes ist. Das Gesagte wird genügen zu zeigen, welches Interesse dem hier zum Abdrucke
gebrachten Texte anhaftet, und seine Wahl für die Marksteine rechtfertigen.
Die Randleisten und Verzierungen sind von dem Künstler nach Motiven armenischer
Manuskripte stilgerecht hergestellt und bilden meines Erachtens einen grossen typogra-
phischen Schmuck des wertvollen Textes. - ^--^-**-
Heidelberg, im Mai 1901. ADALBERT MERX.
 
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