Dorotheum <Wien> / Kunstabteilung [Editor]
Gemälde, Aquarelle, Miniaturen, Handzeichnungen, Graphik, Keramik, Glas, Glasgemälde, Textilien, Tapisserien, Einrichtungsgegenstände, Skulpturen, Metall, Zinn, Waffen, Japonika: 29., 30. und 31. Oktober 1935 (Katalog Nr. 437) — Wien, 1935

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VERSTEIGERUNG, DONNERSTAG, DEN 31. OKTORER 1935

Stangenwaffen

629 Verborgener Spieß, sogenannter Pilgerslab, mit langer Stoßklinge und. zwei
Parierklingen, welche in einer eisernen Hülse verborgen werden können.
Die beiden Parierklingen Iragen geätzte Ornamente und italienische In-
schrift. 16. Jahrhundert. (120.—) CO

630 Zwei Spießeisen mit Tülle (diese Spieße wurden von französischen Revo-
lulionstruppen zu Ende des 18. Jahrhunderts gelragen, der eingeschlagene
Stempel AN, Armee nationale). Stangen neu. (30.—) 15

631 Zwei Spießeisen mit Tülle (diese Spieße wurden von französischen Revo-
lutionstruppen zu Ende des 18. Jahrhunderts getragen, der eingeschlagene
Stempel AN, Armee nationale). Stangen neu. (30.—) 15

632 Zwei Spießeisen mit Tülle (diese Spieße wurden von französischen Revo-
lutionstruppen zu Ende des 18. Jahrhunderts getragen, der eingeschlagene
Stempel AN, Armee nationale). Stangen neu. (30.—) 15

633 Breites Offiziers-Kurzgewehr mit blattförmiger Klinge auf profilierter
Tülle. Die Klinge mit reichen Renaissanceornamenten in Silber und Gold
tauschiert. Die Tülle vergoldet. Holländisch oder französisch, 17. Jahr-
hundert. (80.—) 40

634 Sairfedcr. Die alte Klinge trägt zwei Klingenschmiedemarken, der Schaft,
im Stil dazugehörig, ergänzt. (40.—) 20

635 Spetmn oder Friaulcr Spieß, mit langen Schaftfedern. Anfang des 16. Jahr-
hunderts. (Sammlung Leber.) (160.—) 80

Siehe Abbildung TZafel 19
036 Unteroffizierspartisane nach preußischem Muster. Die Klinge geätzt und
vergoldet, mit dem Monogramm eines Landesfürsten unter Krone. Chur-
hessen. (40.—) 20

637 Trabantenpartisane, wohl von einem geistlichen Fürsten. Die reich ge-
gliederte Klinge hat geätzten Rankengrund mit graviertem Wappen und
Heiligendarstellungen. 18. Jahrhunderl. (80.—) 40

Siehe Abbildung TLajel 19

638 Lunlenspieß eines Artillerieoffiziers mit reich durclibrochener Klinge.
Ende des 17. Jahrhunderts. (70.—) 35

Siehe Abbildung Zafel 19

639 Feldweibelhellebarde. Die Klinge reich verziert, in Ätzarbeit mit Mo-
resken in der Art des Peter Flötner. Später auf langem Schaft montiert.
Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. (120.—) 60

Siehe Abbildung T-afel 19

640 Luntenspieß der Artillerie. 17. Jahrhundert. (40.—) 20

641 Feldweibelhellebarde. Am Ripostierhaken Klingenschmiedemarke, alter
Warzenschaft mit Schaftschuh. Ende des 16. Jahrhunderts. (100.—) 50

642 Hellebarde mit kurzer, vierkantiger Stoßklmge und langen Schaftfedern.
Um 1600. Originalschaft. (80.—) 40

643 Kleine Chargcnkorseke. Wahrscheinlich französisch, 17. Jahrh. (80.—) 40

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