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Garten liegt, gehört ein in Fachwerk errichteter
ehemaliger Holz- und Pferdestall von 1877.
Zu den gut erhaltenen Ziegelbauten zählt auch
die Villa des Fabrikanten F. Fischer, die von den
Architekten Gerlt und Tivendell 1893 auf der
Wilhelmstraße 24 errichtet wurde. Der durch
risalitartige Vorsprünge akzentuierte Baukörper
zeigt im Obergeschoß steile Fensterverda-
chungen, die von Ziegelziersetzungen um-
rahmt werden. Weitaus strenger gegliedert sind
die Villen Beethovenstraße 6, die ehemalige
Villa des Baron von Berlepsch von 1886, die
1899 errichtete Villa Kreicke, Friedrichstraße 3
sowie die Fabrikanten-Villa H. Fuhrmann, Wil-
helmstraße 13 von 1886, für deren Entwürfe
Maurermeister A. Pott verantwortlich zeich-
nete.
Neben dem Mehrfamilien-Wohnhaus O. Tri-
bian, das der Maurermeister A. Friedeborn
(Münden) 1899 an der Friedrichstraße 4 er-
baute, ist das Zweifamilien-Wohnhaus des Ar-
chitekten Fr. Grosche (Münden) Woorthweg 7
von 1924 hervorhebenswert, dessen Fassa-
denaufbau expressionistischen Formvorstel-
lungen folgt.

Bahnhofstraße 46, Villa 0. von Scheibner, 1887, Architekt J. Eubell, Ansicht,
Bauordnungsamt Stadt Münden


Wall 12, Villa H. Wetzell mit Nebengebäude, 1867


Wall 12, Villa H. Wetzell, Portalvorbau, 1872



Bahnhofstraße 32, Villa A. Senft, 1877

Wilhelmstraße 24, Villa F. Fischer, 1893,
Architekten Gerlt und Tivendell


Woorthweg 7, Zweifamilien-Wohnhaus
Fr. Grosche, 1924, Architekt Fr. Grosche


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