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Gimte, Lageplan der Ortslage von 1768, 1:2000, Hauptstaatsarchiv Hannover 22 K, Gimte 3 m


len-, Hydraulikschlauch-Trafokessel-Fabrik),
das bis zur Landespolizeischule reicht, die zwi-
schen Gimter- und Göttinger Straße (B 3) ent-
stand.
Geprägt wird der Althausbestand Gimtes von
schlichten, zweigeschossigen, stockwerk-
weise abgezimmerten Fachwerkbauten vor-
nehmlich des späten 18. bzw- des frühen
19. Jh., die sich an der leicht gekrümmten Berli-
ner Straße in lockerer Bauweise aufreihen. An
der von Norden nach Süden den Ort durchzie-
henden ortsbildprägenden Berliner Straße ha-
ben sich einige aus denkmalpflegerischer Sicht
beachtenswerte Bauten erhalten: Berliner
Straße 47 von 1719; Nr. 55 aus dem 1. Drittel
des 19. Jh.; Nr. 69 vermutlich aus dem frühen
17. Jh.; Nr. 87 wohl 1. Hälfte 18. Jh.; Nr. 95 von
1782/84; Nr. 99 aus dem frühen 19. Jh.; Nr. 103
Scheune aus der Mitte des 18. Jh., die später
erweitert wurde; Nr. 111 von 1849; Nr. 121 aus
der Zeit um 1800; ferner die ehemalige Schule
Volkmarshauser Straße 1 von 1882.
Das vermutlich älteste erhaltene Fachwerkge-
bäude Gimtes ist das ehemalige Wohnwirt-
schaftsgebäude Berliner Straße 69 aus dem
frühen 17. Jh. Es gehört zu den wenigen, im

Gimte, Berliner Straße 69, ehern. Wohn-
wirtschaftsgebäude, wohl frühes 17. Jh.


Gimte, Berliner Straße 55, Wohnhaus,
frühes 19. Jh.


Gimte, Berliner Straße 103, Fachwerkscheune



Gimte, Berliner Straße 69, ehern. Wohnwirtschaftsgebäude, Traufenseite, wohl frühes 17. Jh.

Gimte, Berliner Straße 111, Wohnhaus, 1849


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