Kunstnachrichten — 3.1913-1914

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furt und Karlsruhe andere Vereinigungen zum
Verbände gesellten.

Eine sehr große Zahl „Ehemaliger" in den
verschiedensten Städten Deutschlands ist von der
Existenz eines Verbandes jetziger und ehemaliger
Studierender gar nicht unterrichtet. Es ergeht
also die dringlichste Mahnuno- an sämtliche
Brudervereine, jetzige sowohl wie ehemalige Stu-
dierende, die alten Mitgliederlisten einer genauen
Durchsicht zu unterziehen und in geigneter Form
die Resultate zur Kenntnis zu geben.

Es erscheint angezeigt, darüber erst Vorschläge
zu machen, in welcher praktikabelsten, brauch-
barsten Form solche Auszüge gemacht werden
sollen, damit sie in nutzbringender Weise zur
Zirkulation gebracht werden können. Wie denn
auch alle hier versuchten Anregungen nicht als
autoritativ und noch weniger als endgültig zu
betrachten sind.

Die einzelnen Brudervereine werden aber auf
das Dringlichste ersucht, sich mit den Vorschlägen
als solchen möglichst eingehend und teilnehmend
zu beschäftigen und mit ihren besonderen An-
schauungen über diese Anregungen hervorzutreten.

Da ja der Verband in seinen Absichten und
Zielen nicht auf ein Wirkung von heute auf
morgen gestellt ist, kann der Rat wohl gegeben
werden, nichts zu übereilen und dafür auf alle
Fälle erst die ausgereiftesten Vorschläge und Er-
gebnisse in die Tat umzusetzen.

Was im Falle der Unternehmung einer Einzel-
person von individueller Entschließung allein ab-
hängig sein würde, bedarf hier der Zusammen-
arbeit aller und der endgültigen Auswahl und
Verbindung aus den Vorschlägen der einzelnen
Gruppen, wenn erreicht werden soll, daß für das
Ganze das Ersprießlichste ins Leben wirke.

Nicht unerwähnt darf es bleiben, daß diese
Anregungen rein persönlicher Initiative entsprungen
sind. Trotzdem aber, weil sie nichts Anderes
beabsichtigen, als dem Ganzen förderlich sein zu
wollen, möge nicht vernachlässigt werden, worauf
die Anregungen im Allgemeinen wie im Beson-
deren das Augenmerk nicht nur, sondern das
teilnehmende, tätige Interesse lenken wollen.

Mit bundesbrüderlichem Gruße

St. St.

Zum Abonnement der „Kunstwelt".

Die Hebwerten Bundesbrüder werden ge-
beten, sich bei der Aufgabe der Kunst-
welt-Abonnements der vom Verbandsvor-
sitzenden hinausgegebenen vorgedruckten
Postkarten ordnungshalber bedienen zu
wollen, sowie, um nachträgliche Rekla-

fationen zu verhüten, bei einzusendenden
bonnementsbeträgen den Frankierungsbe-
trag der Postanweisung nicht von der
Abbonnementssumme in Abzug zu bringen,
wie dies wohl nur unachtsamerweise in
einigen Fällen geschehen ist

Die Schriftleitung
der Mitteilungen des Verbandes.

DRUCK: KREY UND SOMMERLAD, NIEDERSEDLITZ-DRESDEN.
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