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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 18.1948/​1950

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https://doi.org/10.11588/diglit.42247#0191

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Tätigkeitsberichte 1948—1950

187

1950 Tagung des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumskunde in.
Freiburg (sämtliche Angehörige des Landesamtes).
3. Internationaler Kongreß der Ur- und Frühgeschichtswissenschaft in Zürich
(A. Eckerle).
2. Kreispfleger und Mitarbeiter:
Die ständige persönliche Fühlungnahme mit unseren Pflegern und Mitarbei-
tern hat sich besonders bei den Herren als wertvoll erwiesen, die erst seit
Kriegsende zu uns gestoßen sind. Als besonders rührig verdienen hervorge-
hoben zu werden unter den Pflegern: Em. Gersbach (Säckingen), A. Funk
(Singen), A. Beck (Konstanz), P. Braun (Baden-Baden), E. Reichel (Stockach),
W. Werth (Pfullendorf) und P. Revellio (Villingen); von den Mitarbeitern:
E. Müller (Meßkirch), J. Schupp (Zell a. A.), N. Wolf (Wangen a. S.), F. Durst
(Waldshut), E. Eiermann (Krumbach), J. Schneider (Freiburg), W. Bausch
(Grenzach) und R. Wissert (Singen).
Auch die noch nicht besonders genannten Herren haben einen wesentlichen
Anteil an der geleisteten Arbeit. Ohne die unermüdliche Tätigkeit unserer
Pfleger und Mitarbeiter könnten wir keinen solchen umfangreichen Bericht
vorlegen. Wir sind allen zu großem Dank verpflichtet, umso mehr, da sämt-
liche Herren neben ihrem Beruf ihre Mithilfe bei der Pflege ur- und früh-
geschichtlicher Bodenaltertümer ehrenamtlich durchführen.
3. Zusammenarbeit mit benachbarten Pflegebezirken:
Wie aus diesem Band zu ersehen ist, besteht eine sehr enge Verbindung zu
Nordbaden mit dem Landesdenkmalamt, Abt. Ur- und Frühgeschichte in
Karlsruhe (Konservator Dr. F. Garscha und Konservator Dr. A. Dauber).
Rege sind auch die Beziehungen zu Tübingen (Landeskonservator Dr. A. Rieth)
und Stuttgart (Hauptkonservator Prof. Dr. O. Paret und Hauptkonservator
Dr. S. Junghans).
Besonders dankbare Erwähnung verdient die freundliche Beratung und Mit-
arbeit des Schweizerischen Instituts für Ur- und Frühgeschichte in Basel
(Prof. Dr. R. Laur-Belart), des Direktors des Museums zu Allerheiligen in
Schaffhausen (Dr. W. U. Guyan) und des Direktors des Schweizer Landes-
museums in Zürich (Prof. Dr. E. Vogt).
Erfreulich ist auch die Feststellung, daß sich wieder Ansätze zu gemeinsamer
Arbeit mit dem Elsaß zeigen (Konservator Dr. J. J. Hatt-Straßburg).
A. Eckerle
B) Naturwissenschaftliches Laboratorium des Landesamts
Das Laboratorium setzte in der Berichtszeit die Prüfung der Sedimentations-
verhältnisse bei urgeschichtlichen Ausgrabungen fort. Von zahlreichen Fund-
plätzen wurden Bodenproben entnommen und nach der Lais’schen Methode
bearbeitet. Daneben wurden Tierknochen bestimmt (vgl. unter den verschie-
denen Fundorten der Fundschau), Leichenbrände und Skelettreste untersucht
sowie Steingeräte nach Beschaffenheit und Rohmaterialvorkommen geprüft.
Neben der laufenden Arbeit für das Landesamt wurden auf Bitten auswär-
tiger Institute folgende Ausgrabungen besucht, um spezielle Fragestellungen
im obigen Sinne zu klären:
 
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