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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 22.1962

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https://doi.org/10.11588/diglit.43789#0237

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Fundschau 1957—1959: Steinzeit

229

Bühl „Schänzel“, 1 km SO. Einzelfunde
1954: Lesefunde von einer lößbedeckten Anhöhe am Rande der Vorbergzone: zwei
Silices und ein vorrömischer Scherben (Bü 54/1).
Mtbl. 72/7314 Bühl. — Verbleib: Stadtgesch. Slgn. Baden-Baden. (Braun)
Dingelsdorf (Konstanz)
1 „Hornwiesen“, 1,2 km NW. Einzelfunde
1957: Lesefunde: Abschläge aus Jurahornstein und hellem Jaspis.
2. Uferstreifen zwischen Dingelsdorf und Ziegelhütte, 0,7—1 km südöstlich. — Einzel-
funde.
1950—1954: Lesefunde mehrerer Geländebegehungen: Scherben grober, gemagerter
Keramik, darunter Rand- und Wandstück eines dünnwandigen Gefäßes, Übergang von
Jungsteinzeit zur Frühbronzezeit und vorröm. (Ko/57/2—57/4).
Mtbl. 148/8220 Überlingen und 149/8221 Mainau. — Verbleib: Rosgartenmuseum
Konstanz. (Beck)
Ebringen (Freiburg), Schönberggipfel, 2,4 km O. Einzelfunde
1957—1959: Lesefunde vom unbewaldeten Gipfelplateau des Schönbergs innerhalb der
Umwallung: 1. Feuersteinsplitter (Fr 57/12). — 2. Dick- und dünnwandige, z. T. urnen-
felderzeitliche Scherben (Fr 57/13). — 3. Feuersteinsplitter (Fr 58/18). — 4. Vorrömische
Scherben (Fr 58/19). — 5. Schaber aus Hornstein (Fr 59/4). — 6. Feuersteinabschläge
und Splitter (Fr 59/5). — 7. Stark verwitterte, z. T. vorrömische Scherben (Fr 59/6). —
8. Durchbohrter Tierzahn (Fr 59/7).
Mtbl. 116/8012 Ehrenstetten. — Verbleib: MfU. Freiburg.
(Fr. Schubert, Klaus Burgath, Em. Gersbach)
Feldberg (Müllheim) „Stalten“ - „Lohberg“. Einzelfunde
1958: Bei Rebarbeiten wurden in den genannten Gewannen ein Kernstück und Ab-
schläge aus Hornstein und Jaspis aufgelesen (Mü 59/1).
Mtbl. 139/8211 Kandern. -— Verbleib: MfU. Freiburg. (Helm)
Flehingen (Karlsruhe) „Lange Gewann“ und „Steinbrunnen'', 0,4 km N. Siedlung
1958: Beim Andecken von Mutterboden vor dem neuen Schulhaus fand Bernhard Kraus
(Ruit) in der beigefahrenen Deckerde jungsteinzeitliche Scherben der Bandkeramik. Die
Deckerde stammte von der Sportplatzplanierung nördlich des Ortes. An der primären
Fundstelle steht schon 0,3 m tief eine vor- oder altsteinzeitliche Lettenschicht an mit
erbsen- bis hühnereigroßen Eisen- und Mangankonkretionen. Die scherbenführende
Deckschicht von Humus und Lößlehm ist wohl nur der Rest einer mächtigeren, später
abgeschwemmten Oberfläche, so daß an der Fundstelle keine Beobachtungsmöglichkeit
mehr besteht. Die Meldung wird Dr. med. R. Schmich (Bretten) verdankt (5845).
Mtbl. 53/6918 Bretten. — Verbleib: Archiv Karlsruhe (Dauber)
 
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