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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 22.1962

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https://doi.org/10.11588/diglit.43789#0263

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Fundschau 1957—1959: Urnenfelderzeit

255

neigt sich bei den meisten Scherben leicht nach innen (Em 59/1) (Taf. 86, 1. 3). — 2. Drei
Randscherben von Gefäßen, die denen unter 59/1 sehr ähnlich und nur bedeutend
größer, aus etwas gröberem Ton sind. Bei zwei Scherben ist der Ton innen schwarz bis
grau, zwei Ränder sind nach außen abgestrichen (Em 59/2) (Taf. 86, 2. 4). — 3. Grober,
außen rötlicher, innen grauer Randscherben mit schwach nach außen gezogener und
nach innen abgestrichener Mündung und, soweit erhalten, gerader Wandung (Em 59/3)
(Taf. 86, 9). — 4. Ausgelaugte dicke Randscherben von großen, groben Gefäßen. Die
breiten, ausladenden Ränder knicken scharf ab, einer von ihnen ist mit Schrägkerben,
der zweite mit Fingertupfen auf der abgestrichenen Außenkante verziert, beim dritten
Scherben ist der Rand abgebrochen, in der erhaltenen Randkehle sitzen flache Finger-
tupfen (Em 59/4) (Taf. 86,10. 14—15). — 5. Großer Randscherben eines großen, im
Ton grauen, außen hellbräunlichen Gefäßes mit breitem, weit ausladendem Rand und
außen geglätteter, leicht gewölbter Wandung (Em 59/5) (Taf. 86, 16). — 6. Scherben
von dünnwandigen, flachen Tellern, zum Teil innen und außen grauschwarz, zum Teil
im Kern mit rötlichem Überzug. Ein grauschwarzer Scherben ist mit feinen, leicht ge-
bogenen Kammstrichbändern, ein anderer mit weiten Bögen aus feinen Doppellinien,
ein Rand mit einer flachen Riefe verziert (Em 59/6) (Taf. 86, 5. 7—8. 12). — 7. Rand-
und Wandscherben einer feinen grauschwarzen Ware, die außen gut geglättet ist und
eine Verzierung aus haarfeinen, mit einem Kamm eingeritzten horizontalen und ver-
tikalen bzw. leicht schräg von unten nach oben laufenden, zu schmalen Bändern ver-
einigten Linien trägt; darunter Scherben einer bauchigen, flacheren Schale und eines
hohen, geradwandigen, steilen Bechers mit sehr kleinem, scharf abgeknicktem Rand und
ein Gefäßrand mit abgestrichener Außenkante (Em 59/7) (Taf. 86, 6. 13). — 8. Hell-
grauer, harter Wandscherben mit einer Verzierung aus leicht gebogenen, breiteren,
parallel laufenden Rillen (Em 59/8) (Taf. 86, 11). — 9. Zwei Wandscherben eines im
Kern grauen, außen hellbraunen, groben Gefäßes mit gerader Wand und einer auf-
gesetzten, kantigen, getupften Leiste (Em 59/9) (Taf. 86, 17). — 10. Unverzierte Wand-
scherben, darunter auch Scherben zu den Gefäßen unter Em 59/1—59/9, Knochen, Holz-
kohle (Em 59/10). — 11. Lesefunde aus dem Aushub: Dem Ton nach wohl römische,
unverzierte Scherben aus hart gebranntem, im Kern hellgrauem, außen rötlichem Ton
(Em 59/11).
Mtbl. 97/7812 Endingen. —- Verbleib: MfU. Freiburg. (Gerbig, Aufdermauer)
Säckingen
1. Fridolinsmünster. Einzelfunde
1959: Beim Einbau der neuen Kirchenheizung fanden sich im Aushub folgende Funde:
1. Randstück eines schwarzbraunen Gefäßes mit abgekantetem, geknicktem Rand
(Sä 59/5) (Taf. 87,1). — 2. Randstück eines dickwandigen, grauen Gefäßes mit ge-
knicktem Rand (Sä 59/6) (Taf. 87, 2). — 3. Randstück eines rötlichen Gefäßes, auf der
Außenseite Reste dreieckiger Einstiche (Sä 59/7) (Taf. 87, 4). — 4. Randumbruchstück
eines grob gemagerten, dickwandigen, rötlichen Gefäßes mit Fingertupfeneindrücken
(Sä 59/8) (Taf. 87, 3). — 5. Abgerolltes Wandstück eines rötlichen Gefäßes mit Finger-
tupfeneindrücken (Sä 59/9) (Taf. 87, 5). — 6. Scherben meist dickwandiger, grob ge-
magerter Gefäße, z. T. gerollt (Sä 59/10).
 
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