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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 22.1962

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https://doi.org/10.11588/diglit.43789#0265

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Fundsdiau 1957—1959: Urnenfelderzeit

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Funde: 1. Randstück eines rotbraunen Gefäßes mit scharf geknicktem, abgekantetem
Rand (Sä 58/7) (Taf. 87, 16). — 2. Randstück eines rotbraunen Gefäßes mit weich aus-
ladendem Rand, darunter Schrägeinstiche (Sä 58/8) (Taf. 87, 17). — 3. Randstück eines
grauen Gefäßes mit breiten, schrägen Einkerbungen (Sä 58/9) (Taf. 87, 18). — 4. Wand-
stück einer dünnwandigen, graubraunen Schale (Sä 58/10) (Taf. 87, 19). — 5. Scherben
weiterer dick- und dünnwandiger Gefäße (Sä 58/11). — 6. Flacher, leicht gewölbter
Sandstein mit abgeschlagenen Rändern (Reibsteinbruchstück?) (Sä 58/12). — 7. Tier-
knochen.
1959: Der Keller des Gasthauses „Zur Krone“ am Marktplatz wurde vertieft. Dabei
wurden im Rheinschotter unter dem Kellerboden eine große Anzahl Scherben haupt-
sächlich der jüngeren Urnenfelderzeit gefunden, die zum größten Teil abgerundet, also
sekundär gelagert waren.
Nach Gefäßform und Verzierung handelt es sich um dasselbe Material wie das im
Schloßpark und auf dem Golfplatz gefundene, das durch Chr. Seewald in den Bad.
Fundber. 21, 1958, 23 ff. eingehend behandelt wurde.
Funde: 1. Grauer, außen rötlicher, randständiger Henkel (Sä 59/53) (Taf. 88, 3). —
2. Kleiner grauer, leicht x-förmiger Bandhenkel (Sä 59/54) (Taf. 88, 4). — 3. Randstück
einer dünnwandigen Schale aus feinem, grauem Ton mit kleinem, randständigem Band-
henkel (Sä 59/55) (Taf. 88, 1). — 4. Dünnes, gröberes Wandstück mit dem Rest eines
schmalen Bandhenkels (Sä 59/56) (Taf. 88, 2). — 5. Bruchstück eines rötlichen Bandhen-
kels (Sä 59/57) (Taf. 88, 5). — 6. Ein grober Scherben mit schmaler, aufgesetzter Leiste,
zwei Scherben mit Knubben oder Henkelansatz, ein kleiner Scherben mit wulstartiger
Verdickung (Sä 59/58). — 7. Drei graue, dünnwandige Scherbchen mit kaum merklicher
Wandeindellung bzw. Ausbiegung (Sä 59/59). — 8. Ein rötlicher Scherben mit grobem
Igelmuster (aus der Gefäßoberfläche herausgekniffene Knubben), ein grauer, dünnwan-
diger Scherben mit eingedrückten Vertiefungen (Sä 59/60) (Taf. 88, 6. 7). — 9. Ein
grober, grauer, außen rötlicher Wandscherben mit flüchtiger Fingertupfenreihe auf der
Außenseite (Sä 59/61) (Taf. 88, 8). — 10. Sieben gröbere Scherbchen mit flüchtigen Fin-
gertupfen (Sä 59/62). — 11. Zwei grobe, graue Scherben mit flüchtigen, D-förmigen
Fingertupfen (Sä 59/63) (Taf. 88,9. 11). — 12. Hellgrauer, außen rötlicher Wandscher-
ben mit sorgfältiger Fingertupfenreihe (Sä 59/64) (Taf. 88,10). — 13. Drei graue, außen
rötliche Scherben mit groben Einstichen (mit einem stumpfen Stäbchen) (Sä 59/65). —
14. Abgerollter Wandscherben mit flüchtigem Rädchen(?)muster (Sä 59/66). — 15. Gro-
ber Randscherben, unter dem Knick schwacher Wulst mit tiefen D-förmigen Vertiefun-
gen (Sä 59/67). — 16. Hellbrauner Wandscherben mit schwacher Rippe, eine Seite gut
geglättet (Sä 59/68). — 17. Drei graue Wandscherben mit breiten Fingerverstrichspuren,
einer mit rötlichem Außenüberzug (Sä 59/69). — 18. Zwei graue, innen und außen röt-
lich überfärbte und geglättete Wandscherben mit parallelen Riefen auf einer Seite
(Sä 59/70). — 19. Vier graue Wandscherben mit schmalen, parallel laufenden Riefen;
auf dreien ein heller Überzug (Sä 59/71). — 20. Vier abgerollte Scherbchen mit parallel
laufenden, sehr flachen Riefen (Sä 59/72). — 21. Zwei graue Scherbchen, eines mit röt-
lichem Außenüberzug, mit breiteren flachen Riefen (Sä 59/73). — 22. Drei graue Scher-
ben mit größerer, unverzierter, aber geglätteter Fläche und unten einsetzender Ver-
zierung aus schmalen, sauber gezogenen Riefen; zwei von ihnen mit hellerem Überzug

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