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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 17.1941/​1947(1941)

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https://doi.org/10.11588/diglit.42016#0088

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78

-V. WsnZsrt

Über Normen läüt 8ick wegen der 8x>ärlickkeit ds8 lVlaterial8 nickt viel
8agen; vertreten 8ind BornKentöple, an denen der nach auken urngekogene
Band aullällt (Oal. 5, 8. 12. 13. 18). Birnlorrnen 8eksinen ^u teilen.
Oie Barke weck8elt von geldlich (8) üker gelkkraun rnit 8ckwär^licken blecken
(Oal. 5, 9. 21) 2N rotkraun (13t. 5, 26) und 8ekwär2lick (Oal. 5, 14). Oie linear-
versierte Mare 18t teil8 dünn- teil8 dickwandig (letztere 2. B. Oak. 5, 10); kei
dünner wie kei dicker Landung i8t der Ion rnekt lein, da8 lVlagerung8rnittel
al80 nickt r:u erkennen.
Oie Oinearver^ierung rnaekt irn ganzen einen altertürnlieken Oindruek; 80 leklt
die Handlinie durchweg. OK gan^ reine Oe8arntlinienrnu8ter okns a11e8 Büll8el
und okne Onterkreckung vorliegen, kann kei der Xleinkeit der Broken nickt
8icker ge83gt werden. Oie Oinien^ier wird viellack ergänzt durch Bunkte oder
8trieke 2wi8eken den Oinien (lat. 5, 24), arn lreien Onde einer Oinie (Oal. 5, 8.
15. 19), an einer Ocke (dkl. 5, 11), oder c^uer ?ur Oinie durch 8ogenannts Hal-
ten (dkl. 5, 12. 25). Berner kornrnsn irn lreien Baurn 2wi8cken den Oinien 8ekr
krältige Xerken vor (d'al. 5, 2. 8. 17. 19). Lei dkl. 5, 3 (vielleicht auch kei dkl.
5, 6) lullen 8ie ein von Oinien eingelakte8 Land. Oie 8tricke können ein noten-
kopläKnlicke8 Bnde Kaken (dkl. 5, 19. 23).
Oie kerarnkcke ^Vare 8tekt dein Blornkorner 8til, al80 einer älteren 8tule der
Oinearkandkerarnik nake. 8ie Kat enge Verwandt8ckalt rnit der 2eit8tule I und
d^p der Luttler8cken Binteilung. ^) Oarnit 80II keine ^.kleitung der Ool-
inarer Xerarnik von Xöln-Oindentkal ver8uckt 8ein 80ndern lediglich die er-
neute Betätigung de8 Buttlerkcken 8at^e8 gelunden werden, dak in der Blüte-
zeit de8 Blornkorner 3til8 die d'öplerware der kandkerarnkcken Xultur ükerall
ds8 gleiche ^.U88eken Kat. Oie8e8 unilorrne -^U88eken de8 älteren 8til8 8tekt
irn intere88anten Oegen8ta2 ^ur 8päteren Kün8tleri8ck olt virtuo8en Oerau8kil-
dung von Ookaltilen, wie die8 ^urn Bei8piel kei Opüngen ^u 8eken 8ein wird.
Oie Oolrnarer Xerarnik i8t 2weilello8 die älte8te der kier ?u ke8precksnden.
8ie rnukts kier rnit erwäknt werden, weil 8is vielleicht eins8 d'age8 ^Vege und
2eit de8 Vor8toke8 der Bandkerarniker nach 8üden wei8en kann.
In einer Oolrnarer Brivat8arnrnlung liegen auch 8ckerken eine8 Mngeren linear-
kandkeraini8cken Bundorte8, der Zeitlich Bndingsn (8. u.) gleickruZet^en 8sin
dürlte.
Oie Xrieg8rna6nakrnen Kaken aul Oernarkung Li8eholüngen an drei 8tellen
Keackten8werte8 8ckerkeninateria1 ?u läge gelördert:
8l8ckokknA6n (Breikurg)
Blur „Lreitenkeld" und „Xäpxele" (Oal. 6). Oie Bundtelle dürlte rnit der kei
IVagnsr (a. s. O.) genannten 2U8arnrnenhängen. Oeckung8gräken hatten 1940
Ord8ckickten rnit Zahlreichen vorrörni8cken 8ckerken ange8cknitten. Unter der
Ackererde Ki8 0 40 rn Oiele lolgte ein krauner Ki8 0,50 rn rnäcktiger Oekrn,
in dern die 8ckerksn deckten; er i8t ollenkar vorn Bang akgs8ckwernrnt. ^.uck
aul der Okerlläcke liegen Zahlreiche neo1ithi8che 8tücke. Oie 8telle wurde
8päter von 7O Ockerle unter8uckt.

^) IV. Outtler und ^V. Hadere^, Oie bandkerarnOcke K.n8ied1ung bei Xöln-Oinden-
tkal, Höin.-Qerrn. Oor8ck. Od. 11, 115 dkl. 55, 50.
rv) Vgl. Ound3Lhau.
 
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