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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 17.1941/​1947(1941)

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https://doi.org/10.11588/diglit.42016#0190

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gelrollen wurde, läbl aul eine bedeuiende, naeb oben ra8eb ^unebrnende Vielte
de8 Orunnen8 aeblieben, die aueb in dein 8enkreeblen Onlerleil noeb inebr al8
1,90 rn belragen baben rnub. Oie8er 8enkreeble Leblubab8ebnill de8 Orunnen8
inub irnrner noeb rnebr al8 1,50 in liel gereiebl baben.
Onler den errnillellen Oinlüllungen ist ein inebrlaeber Wseb8sl von Lebieblen
gleiebarliger Onl8lebung ^u beobaeblen. Oen von ollsnern Wa88er abge8sl2len
Lebieblen 4 und 6 8leben die Lebieblen 3, 5 und 7 gegenüber, die 8icb dureb ibre
Oe8ebaKenbeil und inten8iven Leblarnrogerueb al8 ^.b8äl2e ver8eb1annuler lürn-
pel ^u erkennen geben. ^.11erding3 leblle ibnsn ^jede inakro8kopi8eb 8ieblbare
organi8cbs Osinii8ebung. Oalierung8inögliebkeilen ergaben 8icb nicbl, da die
Lebieblen von 3 ab völlig lundleer waren, und der Orund de8 Orunnsn8 niil
den llnan^iell begren^ien Oill8rnilleln niebt ^u erreicben war. Oie von Lebiebt
4 bi8 7 durcbgebende Ool28lange liebe an eine verballni8rnäbig kur^e 2eil-
8P3NN6 lür die Onl8iebung der Oüll8ebicblen denken, doeb 8ebein1 dein die
Xon8i8ten2 der Lebieblen ^u wider8preeben. Oer TVnnabrne, dab die Llange bei
einer 8x>äleren Londierung durcb alle Lebieblen durcbge8loben wurde, slebl vor
allein die relalive Llarke und die ?äbe Os8cbaKenb6il der Lebiebl 6 enlgegen.
In8ge8arnl ergib l da8 Orobl kür die Oe8cbieble die868 Orunnen8 Iolgende8:
2eil 1: Oin Lrunnen8ebaebl roil weilrnündigern (vielleicbl abgelrepplen) Ober-
leil und von 3,25 in ab 8enkreeblen Onlerleil i8l der a1l68le Veil. 7^18 lernnnu8
anle i8l die rnillelallerlicbe Lebiebl 2 de8 Oroül8, die rnil dein Oau8 glsicb-
ge8el^l wurde, an?u8eben.
2eil 2: Oer Orunnen i8l wäbrend einer Lsnül2ung8x>au8e unbekannler Dauer
aul nalürlicbeni Weg 2ugewaeb8sn, wobei 8ieb r:wei Oba8en rnil oKeneni Wa8-
8sr unler8cbeiden la88en (Lebiebl 6 und 4).
2sil 3: Oie Oewobnsr de3 inillelallerlicben Oau8e8 lralen noeb eine kdulds von
elwa 1,50 rn liele an, die 8ie al8 2i8lerne ^u benül^en gedaeblen, vielleiebl
aueb 2eilwsi86 benül^len. Lie ver8aben die blordbö8cbung niil einern O6a8ler,
da8 bi8 ^ur lVlille der lVlulds reicble.
^eil 4: Oie geringe Wa88erballigkeil der lVlulde und da8 ^Vb8aeken de3 O6a8ler8
in der lVlille veranlablen die ^Vukgabe der 2i8lerne und ibre Oenül^ung al8
TVblallgrube.
^eil 5: blaeb endgültiger TVulgabe (einen lerroinu8 po8l geben die goii8ebsn
Lebsrben an der Oa8i8 von Lebiebl 1) lagerte 8ieb in der lVlulds al8 7Vb8al2
^eilweiligen Wa88er8lande8 ver8ebwernrnle8 Oberlläebenrnalerial ab.
Tauber den in dein au8gegrsbenen Oau8grundrib angslroKenen rnillelallerlieben
Ounden, denen gleieb^eilige in Lebiebl 2 de8 Orunnenproül8 enl8x>reeben, und
elwa8 Mngere in Lebiebl 1 de38elben OroüO, bal die OrabunZ la8l keine
k^unde Zslielerl. Von den vorZe8ebiebllicben Oerioden i8l allein die Llein^eil
in einigen wenigen Llüeken verlrelen. O8 8ind die8: ein Lleinbeilebsn (ein8eilig
§ewölbls8 Olaebbsil), da3 in der rnillelallerlieben Orand8ebicbl de8 Oau8e8 lag,
al80 von de88en Oewobnern bereil8 gelunden und aulbewabrl worden war,
und ^wei Li1ex8x>1iller au8 der8elben Lebiebl. Oieae Ounde 8ind lediglieb al8
^.n^eieben einer in unrnillelbarer bläbs ^u 8uebenden Mng8lein2eil1icben Lied-
lung ^u werlen, deren Onldeekung die Oe8loekung der Orngebung rnil 'Wald
niebl erinöglicble. In dis8en 2u3arnrnenbang gebörl wobl aueb ein grober, au3
 
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