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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 17.1941/​1947(1941)

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https://doi.org/10.11588/diglit.42016#0278

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268


Ergebnis die Konsolidierung der ldrnentelderbultur (Dellstett ^ nnd 8) ^n
betrecbten ist.
In diesen groben Undinen gilt es, die bier vorgelegtsn lVleterielien ein^uordnsn.
Oer trüben Dron^e^eit (8treubinger Xnltnr) gebürt der sebüns Rund Zweier
8ebeibenboptneds1n von 8ergbensen (Xerlsrubs) en, den 7^.. Denber eingsbsnd
besprocben bet (vgl. 8. 143 tt. ^bb. 9). blocb in trübbron^e^eitbeben ^useinrnen-
beng wird eber eneb des lenge scbrnele Rendleistsnbeil von Donenssebingen,
Ltsdtteil ^.llrnendsboten (lei. 67, 8 1) v/ie des sebwere T^rbeitsbeil von 8eeb-
tersbobl (^Veldsbnt) (8et. 67, 8 2) ?u stellen sein. 8eide 8tüebe sieben andern
nnter deutliebern scbwei^eriseben Rinbub. Dein 8einüben, des ottenbnndige
Vebnnrn ens^uküllen, des webrend der trüben Dron^e^eit nocb irnrner des süd-
liebe Oberrbeintel ^n beberrseben sebeint, gilt der Versueb, die trübbron^e-
Leitbebe lonwere von Ibringen „Rübbüebe" in einen gröberen Rusernrnenbeng
^n stellen (leb 64, O).
T^ns der Hügelgreberbron^e^eit stennnen die drei wiebtigen Orebtnnde von
Dil^ingen, Idbsreueben nnd Ibringen. Hellingen (Xonsten^) (8et 67, gebürt
der Degengruppe en, tür die nun erstrnels eucb Orebbügel bezeugt sind.
Idbereneben in der 8eer (8st. 66, O) wird rnen en die Mngere 8bese der ^.lb-
Ornppe ensebbeben rnüssen. Oes Oreb ens dein Hügel 8 von Ibringen (8et.
65, 8 2—3) rnecbt besonders deutbcb, deb sieb der südlicbe 0berrbsin-8eurn
ini 8ebnittpnnbt der ^.lb- wie der Degeneuer Oruppe bstunden beben rnub.
Irn gen^en sebeint ^jedoeb der T^lb-Rinbub stärker gewesen ^n sein, wie encb
des kenn^eiebnende sebrnele Rendleistsn-Ltrsitbeil ens der Kiesgrube von
Derbol^beirn (8rnrnendingen) (8et. 67, 8 3) nebelegt, des in der Degenerier
Oruppe test völlig teblt. Ruin Ltreblnngsbereicb der Rbein-lVlein-Oruppe gebürt
der Rednedeltund ens dein Deekerdelte, der ens unverüttentliebten Deständen
der verstörten lVlennbeirner 8eininlung sternrnt (8et. 66, 7^.).
8ine 7^.n^ebl von Rin^elstücken besebliebt den Reigen bügelgreb^sitlicber
Runde, von denen die Dedsl von Ilobsntengen (8et. 68, ^ 1) ^usernrnen init
dein 8eebtersbob1er 8eil wicbtige 8elege tür die irnrner dentlieber tebber
werdende Oruppe irn Dlettgeu derstellen.
Oern ^.uskleng der Dügelgräbsrbron^e^eit bs^w. sebon der sieb entmündigenden
/ruseinendersst^ung rnit den „Rreindkulturen" gsbüren Oetäbe wie Derbol^-
beirn (8et. 65, ^.), Ibringen (Dügsl O) (8et. 65, 8 1), Oberrotweil (Rreiburg)
(8et. 65, O) nnd UVengen (8et. 65, 8) en. TVucb die gedeckte bledel von Über-
lingen (8et. 68, 2) ist bier ein^ureiben (vgl. Dirnrnig, Deiträge ^nr Rrüb-
pbese der Drnentslderkultur ein Oberrbein 8. 148 K.). (W. X.)
kecbtersbobl (^Veldsbnt) „Düsseburg".
1938 wurde bei T^ussebeebtungserbeiten tür eine VTesssrleitung in etwe 1 rn
liete ein bronzenes Rendleistenbeil getnnden (8et. 67, 8 2). 8ie Rundstelle
liegt eubsrbelb des eigentlicben 8nrggebietes in näebster blebe der änderen
Ringrneuer vorn debre 1530. Hier bet sieb eine 3—4 rn sterbe 8cbnttscbicbt
engeseinrnelt, die in ibren tieteren 8egen vorn 8rende der 8urg irn debre
1634, in ibren büberen von den Rreilegungserbeiten des debres 1934 berrübrt.
Leiters nrgescbiebtliebe 8puren konnten nicbt entgetnnden werden.
Des grobe sebwere Rendleistenbeil ist rezent verbogen nnd weist ern Oberteil
der einen 8ebrnelssite eine brustenertige 8internng ent. Des 8eil, dessen
8ebinelseiten dreitseb teeettiert sind, besitzt eine Ränge von 22,1 ern, eine
 
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