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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 17.1941/​1947(1941)

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https://doi.org/10.11588/diglit.42016#0280

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striche ini leeren 8eld unterbrochen; leicht verjüngte Bnden (d^ek. 68, ^ 5).
Vergleichder etwe Megeneu (8. ^.. LcheeKer, Vertres 1 (1926) 180 ^.dd. 72, linke
ödere Leks). Volil Mngere Mügelgrederdronleleit.
Mtdl. 144 Ltühlingen. — Verdleid: MIM. Oreidurg. (Xirnrnig)
Merdolldeiin (Bniinendingen) „^.llinend Lpitl".
1. 7^u8 her Xiesgrude Brnst Biesterer steniinen Lcherdsn eines Menkelkruges,
die 1938 und 1939 Sekunden wurden (Vek. 65, ^.). Bin uninittelderer Buseniinsn-
heng init dein Bronlerendlsistendeil (Vek. 67. 8 3) destelit nicht. OKender hen-
delt es sieh, wie etwe in Irnrnendingen (Oed. Bundder. 13, 1937, 68 K.), uro einen
kleinen, über einen längeren Beitreurn hinweg delegten Briedhok.
Bunde: Unterteil eines Menkelkruges init eingelogenero Melsteil und gsdeuch-
tern Xörper. ^.nsetl eines Blügellienkels erhelten. ^.ut dein Xörper dreikeches
2iekleckdend, deiderseits durch ein dreikeclies Billendend eingekeilt, des ein
Henkel hochgelegen erscheint. Beintonig, greu geglättet, ein Henkel Brend-
spuren, erh. 8. 17 ein. — Bronzenes Bendleistendsil init Ausschnitt, schrnel,
lenggestreckt, Oenge 18 ein.
lehrend der Menkelkrug schon der Mngeren Bhess der Mügelgrederdronle-
leit, vielleicht schon soger dein Ödergeng lur Brühpdese der Mrnenkelderkultur
engsdört, verkörpert des Bendleistendeil den geleuiigsn l^pus eller süddeut-
schen Oreddügelgruppen init ^.usnedine ellerdings von Megeneu, wo diese
Borni genl hinter dein westlichen ^.dsetldeil lurüektritt (vgl. etwe 8.
LcdeeKer, Bertres 1 (1926) 169 ^.dd. 65). 8s ist wehrend der Zenten Mügsl-
grederdronlsleit in Benutzung gewesen und entfielet sich dis )etlt einer keineren
chronologischen Xlessiülierung.
lVltdl. 91 8ttenheiin. — Verdieid: MkM. Breidurg. (Xiininig)
Hillingen (Xonstenl) „Oöllendeu".
1940 wurde 380 in nordwestlich des V/eldkriedhoks eine hert dei dein V7ege-
dreieck gelegene Oruppe von lwei Oredhügeln engsgreden, urn Lchotter kür
die Ltrelle lu gewinnen. Dort derg Oendwirt Vögle eus Millingen iin ^Vestteil
des einen Hügels kolgende
Bunds: 1. Lchineles Bronlerendleistendeil init klechern Ausschnitt, Menge 18,2 cni
(Bek. 67, ^ 6). — 2. Lpitloveles Lronleresierrnesser rnit dogenkörinigein Aus-
schnitt und TVnsetl lu einein Oritkdorn. Oie Lchneiden sind von keinen Becetten
degleitet, erh. Menge 12 ein (Bek. 67, 7^. 5). — 3. 2wei stedrunde okkene Bronle-
erniringe init spitzen Bnden, einer von ihnen init einein tzuerstrichdend ver-
liert, Oin. 7 cni (Bek. 67, ^ 3. 4). — 4. Bruchstücke von lwei weiteren Bronle-
errnringen, herunter einern init vierkentigern tzuersehnitt, dessen ^.udenseiten
durch tzuerstrichdender und geküllte Melddögen verliert sind (Bei. 67, 1. 2).
Oer lweite Mügel ist undesehedigt. Behlrsiche Oerölle und Bhonolithdrocken
lessen vielleicht euk einen Lteininentel schließen.
Der neue Oredkund reiht sich ohne 2weng in die Megeugruppe Ouehtlingen-
Inilnendingen-Lingsn ein, in der Blechsteinkistengreder die Begel lu sein
püegen. Od ursprünglich Oredhügel Vorgelegen Heden, die lediglich inkolge
sterker Bedeuung (Ininiendingen, Lingen) verschwunden sind, rnull einstweilen
okken dleiden. Mindestens deweist der Millinger dleukund, deil euch der Ored-
hügel iru Megeugediet nicht undekennt wer. Oie Millinger ^.rroringe desitlen
uninitteldere Verwendte in Lingen (8ed. Bundder. III, 1933—1936, 147 7^.dd.
 
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