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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 17.1941/​1947(1941)

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https://doi.org/10.11588/diglit.42016#0290

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wieder den Dlick aut )ene interessante Halbinsel ?wiscben Dberlinger- und
Dntersee. Oast gleicb?eitig wartete De?irksptleger Deck aucb mit einer Dall-
stattsiedlung bei Dettingen (Ddkrs. Konstan?) aut (s. n. Dallstatt?eit), sodak
dieses, seit den laßen von Dudwig deiner und Drnst IVagner nicbt mebr durcb
Dunde bervorgetrstene Oebiet nnn endlieb ans seinem Dornröscbenseblat ge-
weckt worden ?u sein sebeint. Oie Dodenburg, nacb ibrer Anlage etwa Durk-
beim ?u vergleicben, beeindruckt durcb ibre Dage boeb über dem Dberlinger
Lee, aucb tritt sie in einen interessanten Oegensat? ?u der unweit davon, tiet
unten gelegenen Dterrandsiedlung von Dodman. (V. X.)
Linken (Dörraeb).
1939 stieben Dausoldaten bei 8eban?arbsiten aut ein Drnentlaebbrandgrab, clas
durcb eine grobe 8teinplatte abgedeckt war. Oas sebon 1940 Kur? erwäbnts
Orab (Dad. Dundber. 16, 1940, 15) gebört cler trübesten Drnentelder?eit an. Os
ist von 'W. Kimmig (vgl. 8. 169) in gröberem Ousammenbang besprochen.
lVltbl. 152 Dörracb. — Verbleib: lVltD. Dreiburg. (lrun?, Kubn)
Discbokkngen (Dreiburg) „Dreitenteld".
1939/40 scbnitten Deckungsgräben eine gröbere banclkeramisebe 8iecllung an
(s. u. dungstsin?eit), clie ottenbar von endbron?e?eitlicben Oruben überlagert
wird. Dür clie bieraus stammenden Dunde vgl. IV. Kimmig 8. 170.
lVltbl. 96 8asbacb. — Verbleib: lVltD. Dreiburg. (^.. Dckerle, Unser)
Dodman (8tockacb) „Dodenburg".
Oenau südlieb von Dodman wird von den gegen das 8eeuter abtallenden, von
8cbluebten Zerrissenen 8teilbängen des Dodanrüekens ein auttallendes Dlatsau
ausgespart, das bastionsartig nacb Korden vorspringt und das nacb 8üden nur
durcb einen sebmalen Dals mit der Doebtläcbe ?usammenbängt. /^.ut diesem,
als „Dodenburg" be?eicbneten, etwa 50 ar umtassenden Dlateau bat 1887 Drei-
berr Osopold v. Dodman erstmals gegraben, in der Dottnung, eine Kaiserptal?
?u ünden. Dr stieb an einer, beute nicbt msbr genau test?ulegenden 8telle
(wabrscbeinlicb nördlicb der Ducbstaben „rg" von Dodenburg aut dem lVltbl.)
aut 8cberben und scblob bieraus aut eine „Dliebburg der Dtablbausr mit IVäl-
len und Oräben" (daraut gründet sieb wabrscbeinlicb die Koti? bei 7V Krieger,
Dop. IVörterb. 1904, 8p. 228 unter „Dodenburg": Vorgescbicbtlieber Dingwall;
vgl. aber aucb Dad. Dundber. I, 1925—1928, 246).
Dauptlebrer Eltons Deck bat dann wäbrend seiner ?wei)äbrigen Dätigkeit in
Oiggeringsn die Dodenburg eingebend abgegangen (1941—1943) und alle Din-
weise gesammelt, dis einer Klärung der dortigen Verbältnisss dienen konnten.
TVut Orund von 8cberbentunden bat er dann vor allem das Oebiet des Kord-
ost-8porns, den Kordwest-8porn, aber aucb das Oelände in der Käbs des 7^.us-
sicbtspunktss, der aut dem oben genannten sebmalen Dals gelegen ist, durcb
Drobescbnitte untersuebt. Desonders der Kordost-8porn, der vom Kordwest-
8porn etwa 150 m entternt ist, erbracbts ?ablreicbs 8iedlungsspuren wie
Oruben, 8eberben, Düttenlebmbrocken, tsrner einen Kornreiber und tzuar?-
stücke, die ottenbar als lVlagerungsmittel verrieben werden sollten. Dinige Düt-
tenlebmbrocken entbalten ottenbar als Dindemittel eine Dsimiscbung von Oer-
stenkörnern und Orannsn.
8ämtlicbe 8cberbentunde, sowobl 8treu- wie aus Oruben geborgene 8ebsrben,
geboren der älteren und jüngeren Drnentelderkultur an (Dallstatt und D).
Oie alte Deutung der Anlage als )ungstein?eitliebe Dliebburg wird damit bin-
 
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