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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 18.1948/​1950

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https://doi.org/10.11588/diglit.42247#0199

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Tätigkeitsberichte 1948—1950

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versität Freiburg“ und in Freiburg im „Alemannischen Institut“ sowie im
Breisgauverein „Schauinsland“.
9. Tagungen:
Als Vertreter des Universitätsinstitutes war Dr. Kimmig auf den Tagungen des
„West- und süddeutschen Verbandes für Altertumskunde“ in Regensburg (1949)
und Freiburg (1950), auf der Tagung südwestdeutscher Denkmalpfleger in Tü-
bingen (1949) und auf dem internationalen Prähistorikerkongreß (Congres inter-
national des Sciences prehistoriques et protohistoriques) in Zürich (1950).
10. Zusammenarbeit mit auswärtigen Instituten:
Die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Institut für Ur- und Frühge-
schichte der Schweiz in Basel (Prof. Laur-Belart) ist nach wie vor eine enge.
1948 konnte Dr. Kimmig auf Einladung der Schweizer an einer international
aufgezogenen Lehrgrabung in Basel-Augst (Augusta Raurica) teilnehmen. 1949
hatten wir die Freude, den Basler Urgeschichtszirkel zu Denkmälern aller Art
auf der badischen Rheinseite zu führen. Für vielfache sonstige Hilfe und Be-
ratung (z. B. Badruine Badenweiler) sind wir gerade dem Institut in Basel zu
großem Danke verpflichtet. Über die Teilnahme von Frl. Dr. Schmid an Aus-
grabungen als Spezialistin für naturwissenschaftliche Fragen vgl. man unter
„Landesamt: Laboratorium“. Sehr eng war ferner die Zusammenarbeit mit den
Instituten in Tübingen (Prof. Bittel), was durch gemeinsame Exkursionen
(s. u. 3) und durch den Austausch von Dissertationen (s. u. 2) zum Ausdruck
kam, und Marburg (Prof. Dehn), der mehrfach an Ausgrabungen (Grenzacher
Horn) persönlich teilnahm. 1950 nahm Dr. Kimmig an der von der Universität
Tübingen (Prof. Bittel) und dem Landesamt für Denkmalpflege in Tübingen
(Landeskonservator Dr. Rieth) begonnenen Ausgrabung auf der Heuneburg am
Talhof, Kr. Riedlingen, teil und trat in den mit der Fortführung der Arbeiten
betrauten engeren Grabungsstab ein.
W. Kimmig

E) Museum für Urgeschichte der Stadt Freihurg
Am 22. Juli 1949 konnte das bisher magazinierte „Museum für Urgeschichte der
Stadt Freiburg“, das vom Unterzeichneten ehrenamtlich mitbetraut wird, im
Rahmen einer schlichten Feier wieder eröffnet werden. Der Direktor der
Städtischen Sammlungen, Prof. Dr. Noack, konnte dabei als Hausherr Vertreter
des Ministeriums des Kultus und Unterrichts (Ministerialrat Dr. Nunier), des
Landeskulturamts (Ob.-Reg.-Rat Prof. Dr. Asal), der Universität (Seine Magni-
fizenz den Herrn Rektor Prof. Dr. Tellenbach, sowie die Dekane der Philosophi-
schen und der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät) und der Kir-
chenbehörde (Seine Exzellenz den Herrn Erzbischof Dr. Wendelin Rauch) be-
grüßen. Der Leiter des Museums sprach einführende Worte und machte die An-
wesenden mit der Aufstellung vertraut.
Angesichts der großen Raumnot (s. Inst. Ber. unter 1) war eine scharfe Aus-
wahl der Objekte unerläßlich, auch zwang diese zu einer nach vorwiegend
ästhetischen und lehrhaften Gesichtspunkten geordneten Aufstellung. Diese
konnte jedoch durch ausgiebige Beschriftung, durch zahlreiche Vergrößerungen
eindrucksvoller Ausgrabungsbefunde sowie durch im Original wieder aufge-

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