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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 22.1962

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https://doi.org/10.11588/diglit.43789#0201

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Zur Besiedlungsgesdiichte im Stadtgebiet von Tauberbischofsheim

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partie gut geglättet. Unterteil durch dünnen Schlickauftrag mit feiner Horizontalstruk-
tur gerauht. Grobstückig gemagerter Ton von schwachem Brand, gleichmäßig schwarze Farbe. —
11. Scherben von der Schulter-Halspartie eines 9ehr ähnlichen, aber kleineren und sehr feinen
Gefäßes. Fein gemagerter Ton von sehr gutem Brand, beiderseits sorgfältig geglättet. Auf der
hellrotbraunen, glänzend polierten Außenseite Graphitstreifenbemalung. — 13. Scherben eines
Gefäßes (wohl Schale) aus feinem hartgebrannten Ton von fast schwarzer Farbe. Innenseite
glänzend poliert mit Graphitstreifenbemalung. — 3, 4. Scherben von weitmündigen, dickwan-
digen Schalen mit mehr oder weniger scharf abgesetztem Schrägrand. Feiner Ton, fester Brand,
Farben hellbraun und grau. — 5—8. Scherben von weitmündigen, dünnwandigen, randlosen
Schalen verschiedener Größe, Wölbung und Ausformung des Randes. Farben hellbraun bis
braunschwarz. — 10. Randstück eines kleinen Gefäßes mit scharf abknickendem Schrägrand und
kleinem Bandhenkel. Oberfläche allseits fein geglättet und poliert, schwarz. — 16. Bruchstück
von der Schmalseite mit Horn eines Feuerboches. Das Horn innen und außen je durch flache
Furche verziert. Grob gemagerter Ton von schwachem Brand. Oberfläche stumpf geglättet;
H. 14,4 cm. — 12. Knochenpfriem; L. 10,8 cm.
Fundpunkt 16 a. Nachträglich dazugekommen (Nähe F. P. 16) keine weiteren Angaben.
Funde: Taf. 56, 17:
17. Bruchstück einer derben Schale mit getreppter Wandung. Fein gemagerter Ton von hartem
Brand, Oberfläche stumpf geglättet, schwarz; Randdm. über 30 cm.
Fundpunkt 17. Flache, unklar begrenzte Mulde, 0,8 m tief reichend (Humus ?), Funde
im Umkreis von 3 m aufgesammelt. Im Fundbestand gemischt Urnenfelderzeit und
ältere Kaiserzeit (s. d.).
Funde: Taf. 57, 1—5:
1—4. Scherben von randlosen Schalen verschiedener Größe und Wölbung. Durchweg feiner Ton
von festem Brand und schwarzbrauner Farbe. — 5. Wandstück eines größeren Gefäßes. Ein
strickartiger Wulst trennt den geglätteten Oberteil von dem durch Schlickauftrag mit schwacher
Horizontalstruktur gerauhten Unterteil. Grob gemagerter Ton von hartem Brand, Farbe zie-
gelrot.
Fundpunkt 18. Ovale, kesselförmige Grube von etwa 3,00 m größter Ausdehnung, bis
I, 5 m tief reichend (Humus: keine Angabe). In dieser eingeschlossen jüngere kreisrunde
Grube von etwa 1,5 m Dm. mit verziegelter Wand. Funde der Urnenfelderzeit und
älteren Kaiserzeit (s. d.) nicht getrennt. Trennung der beiden Gruben nach Zeitstufen
daher nicht erweisbar.
Funde: Taf. 57, 6—8:
6. Bruchstück eines dickwandigen Gefäßes mit waagrecht umgelegtem Rand, der oberseits und
auf der Kante durch schräge Einschnitte verziert ist. Dicht gemagerter Ton von sehr hartem
Brand mit hellgraugelber, gut geglätteter Oberfläche. — 8. Randstück eines gewölbten Topfes
mit weich ausgelegtem Rand. Innenseite stumpf geglättet, Außenseite schlickgerauht mit rechts-
fallender Streifenstruktur. Schwach gemagerter Ton, mäßiger Brand, rotbraun. — 7. Scherben
einer flachen Schale mit durch Riefe gestuftem Schrägrand. Die stumpf geglättete Innenfläche
mit Graphitstreifenbemalung.
Fundpunkt 19. Ovale Grube von 2,00x1,5 m Ausdehnung, bis 1,2 m tief reichend
(Humus: keine Angabe). Sohle und Ränder der Grube rotgebrannt.
Funde: Taf. 57, 11—15. 17—23:
22. Oberteil eines gewölbten Topfes mit weich ausladendem Rand. Innenseite flüchtig geglättet.
Außenseite durch Schlickauftrag mit leicht rechts fallender Streifung gerauht. Grob gemagerter

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