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Nindorf, Treppenspeicher mit Längsunterfahrt von 1708, Ansichten, Schnitt, Grundriß, 1:200, Institut für
Denkmalpflege

Kreisstraße, unter alten Eichen gelegene Hof
Nr. 14, ist über eine eigene Hofzufahrt mit al-
ter Pflasterung erschlossen. Das Dielentor
des Vierständerhauses von 1902 istzu dieser
Zufahrt orientiert. Von der Dorfstraße führt ein
Weg durch einen, noch in Teilen erhaltenen
Bauerngarten auf den Fletteingang zu. Zu den
Nebengebäuden gehören ein Treppenspei-
cher von 1745, der in Hochrähmzimmerung
mit durchgezapften Ankerbalken konstruiert
ist, und ein Schweinestall, der um 1890 als
Fachwerkbau auf hohem Ziegelsockel errich-
tet ist. Das Vierständerhaus von 1903 auf dem
benachbarten Hof Nr. 12 liegt ebenfalls paral-
lel zur Hauptstraße. Der Schweinestall von
1906 grenzt die Hofstelle zur Nebenstraße
ab; an seiner Giebelseite führt eine Treppen-
anlage ins Dachgeschoß. Ein Treppenspei-
cher, in Hochrähmzimmerung mit eingezapf-
ten Ankerbalken konstruiert, stammt von
1820.
Zu den ältesten Bauwerken im Ort gehört die
Scheune von 1708 auf dem Hof Nr. 6, ein ver-
breiterter Dreiständerbau mit Längsdurch-
fahrt und Speicherteil; das Halbwalmdach

Nindorf, Hof Nr. 4, Wohnwirtschaftsgebäude, 1828, Detail


Nindorf, Hof Nr. 4, Wohnwirtschaftsgebäude, 1828


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