Fliegende Blätter — 9.1848 (Nr. 193-216)

Page: 185
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üfttt Sfro. 217 beginnt der lote Band der fliegenden Blätter. — Wir ersuchen hiermit unsre verehr-
licken Abonnenten, ihre Bestellungen bei den resp. Buchhandlungen, Postämtern und Zeitungs-Expeditionen

rechtzeitig zu machen, damit in der Zusendung der Blätter, welche mit größter Regelmäßigkeit von hier aus verschickt werden,
keine Störung eintritt. Noch wolle man uns, bezüglich des Abonnements bei den Posten, die Bemerkung erlauben. daß die

fliegenden Blätter bandweise (von je 24 Nummern) erscheinen und dieselben sich sonach weder an
Semester noch Quartale binden. Sobald ein Band zu Ende, beginnt der neue und mit ihm auch die neue Berech-
nung.—Die königl. Hauptleitungs-Expedition München, welche den Generaldebit der Blätter auf dem Post-
wege besorgt, sowie alle Postämter, Zeitungs-Expeditionen Deutschlands und des Auslandes nehmen des-
halb sofort die erneueten Bestellungen an.

Die E-cpedition der fliegenden Blätter.

24. ' Bestellungen werden in allen Buch- und Kunst- a-m gm Erscheinen wöchentlich ein Mal. Subskription«- j ir

_^ Handlungen, sowie von allen Postämtern a»b ='«lD» f«;«w, k.«».nk oi a n an e. I ». ■

Zeitungsexpeditionen angenommen.

» preis für den Band von 24 Nummern g fl. 36 kr._

R.-W.od.2Rthlr. EinzelneNummern kosten l 2 kr.R-W. ob. 3ggr.

Der billige Schweinetransport.

Eine tragische Geschichte aus dem Lande Hadeln, erzählt von G. I. F. Hansen.

Wenn man so den Halbhufner Jan Peter Timm aus Wurstdorf mit sei-
ner treuen hannöverschen Physiognomie, in deren Mitte eine kurze Bröselpscife
hängt, ansieht, so sollte man gar nicht glauben, daß dieser Jan Peter Timm mit
den blauen, halboffnen Augen, den emporgezogencn Brauen und der herunterhän-
genden Unterlippe zu etwas Andrem im Stande wäre, als in gemeffnen Zwischen-
räumen seine Tabakswolken auszustoßcn — die Pfeife auszuklopfen, wieder zu
stopfen und zu verdampfen — und doch ist dieser selbige Jan Peter Timm cs,
dem wir manche schnurrige Geschichten verdanken. Eine davon will ich gleich
erzählen, und wer sie gelesen hat und kommt später einmal nach Wurstdors, der
kann sich von jedem Kinde den Helden derselben zeigen lasten und ihn sich einmal
d'rauf rech, genau ansehn, was er aus dieser Physioguomie herausstudiren könne.

(NR Ist dieser verehrliche Leser ein Schüler des Herrn Professor Gall, so
mag er auch den Schädel des Jan Peter Timm als Forscher betasten.) Aber
zur Sache! —

Wiederholt besagter Halbhufner Jan Peter Timm war auf dem Jahrmärkte

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Werk/Gegenstand/Objekt

Titel

Titel/Objekt
"Der billige Schweinetransport"
Weitere Titel/Paralleltitel
Serientitel Serientitel
Fliegende Blätter
Quelle des Titels
Sachbegriff/Objekttyp
Grafik

Inschrift/Wasserzeichen

Aufbewahrung/Standort

Aufbewahrungsort/Standort (GND)
Universitätsbibliothek Heidelberg
Inv. Nr./Signatur
G 5442-2 Folio RES

Objektbeschreibung

Maß-/Formatangaben

Auflage/Druckzustand

Werktitel/Werkverzeichnis

Herstellung/Entstehung

Entstehungsort (GND)
München

Auftrag

Publikation

Fund/Ausgrabung

Provenienz

Restaurierung

Sammlung Eingang

Ausstellung

Bearbeitung/Umgestaltung

Thema/Bildinhalt

Thema/Bildinhalt (GND)
Mann <Motiv>
Rauchen <Motiv>
Mütze
Profil
Karikatur
Tabakspfeife
Physiognomie <Motiv>
Satirische Zeitschrift

Literaturangabe

Rechte am Objekt

Aufnahmen/Reproduktionen

Künstler/Urheber (GND)
Universitätsbibliothek Heidelberg
Reproduktionstyp
Digitales Bild Digitales Bild
Rechtsstatus
Public Domain Mark 1.0 Public Domain Mark 1.0
Creditline
Fliegende Blätter, 9.1848, Nr. 216, S. 185 Universitätsbibliothek Heidelberg
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