Heidelberger Jahrbücher der Literatur — 35,2.1842

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N°* 40. HEID ELB ERGEH 18418.
JAHRBÜCHER DER LITERATUR.«.

Kur % e A n% eigen<
(Be schlu ss.)
Für Solche^ wie für Andere, die nicht in dem Besitze von umfassen»
den Commentaren sind, ist auch in den Anmerkungen dadurch gesorgt,
dass kurze Erklärungen und Nachweisungen über einzelne historische
oder antiquarische Punkte, die in dem Texte berührt sind, beigefügt
werden, wozu auch noch eine Uebersicht des Inhalts der einzelnen Bücher
kommt, welche der IJebersetzung vorangestellt ist und füglich die Stelle
eines Index vertreten kann; selbst die Seitenzahlen der Stephan’schen
Ausgabe sind, weil nach diesen gewöhnlich citirt wird, zur Bequemlich-
keit des Nachschlagens am Rande bemerkt. Weitere Erörterungen über
die Abfassung des Werkes selber, dessen Tendenzen etc., so wie über dio
von dem Verf. unbezweifelte Aechtheit dieser Schrift sollen dem zweiten
Theile, mit welchem das Ganze, von welchem in diesem ersten Theile
die sechs ersten Bücher enthalten sind, vollendet ist, beigegeben werden.
Wir wünschen daher diesem Unternehmen eine günstige Aufnahme, die
es mit Recht verdient und damit eine grössere Verbreitung und Förde*
rung platonischer Studien, wie sie mit dem Herausgeber jeder Freund
classischer Bildung und gerechter Würdigung des Alterthums überhaupt
nur wünschen kann. Die äussere Ausstattung lässt, wie man es von die-
ser Verlagshandlung gewohnt ist, in keiner Beziehung etwas zu wün-
schen übrig.

Cic er oy s Rede für F. Annius Milo, mit Einleitung und Commentar
von Br. Eduard 0s enb r ügg en, Hamburg, Perthes - Besser
Mauke. 1841. XVI, und 157 Seiten} davon 53. Seiten Einleitung
und 9 Seiten Register,
Diese dem verdienten Herausgeber des Cicero, J. C. Orelli, gewid-
mete Ausgabe einer der schönsten Reden des Cicero kann, ungeachtet
gerade die Rede für den Milo häufiger, als diemeisten andern, herausge-
geben und mit Anmerkungen versehen worden ist, doch als eine Berei-
cherung der ciceronischen Literatur betrachtet werden, selbst wenn man
weiter Nichts als die Einleitung ins Auge fasst, die alle bisherigen Ein-
leitungen zu dieser Rede an Gehalt übertrifft. Was der Herausgeber
leisten wollte, ergibt sicli am Besten mm der ziemlich ausführlichen
XXW, Jahrg. 4, Doppelheft 40
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