Oechelhäuser, Adolf von; Kraus, Franz Xaver [Hrsg.]
Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 4,1): Die Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Wertheim (Kreis Mosbach) — Freiburg i.Br., 1896

Seite: 153
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AMT WERTHEIM. - NIKLASHAUSEN.

J-53

Philipp Eucharius von Stettenberg (s. unten Grabmal des Stifters) neu gegrün-
det, war die Kirche kaum in den unteren Theilen bis über die Fenster vollendet, als
der Bau unterbrochen und nur das Schiff nothdürftig vollendet wurde. Der in Folge

Kanzel.

der Terrain-Steigung um 6 Stufen höher liegende geräumige Chor blieb bis zur
Restauration des Jahres 1856 oben offen und durch eine Mauer vom Schiff abgetrennt.
'Das Schiff war auf 3 gewölbte Joche berechnet, wie die Anlage der grossen
Strebepfeiler beweist; die jetzige bogenförmige Holzdecke stammt aus der Zeit, in der
die Empore eingebaut worden ist, an deren einem Pfosten die Jahreszahl 1720 steht.
Die Fenster, zweitheilig mit spätgoth. Masswerk, scheinen zum Theil erneuert worden
zu sein. Derbes Sockelgesims.
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