Woli,,->n im Laut-rt-,1 °m 8uh d-s K°nig-b-rgL 2°"""
Wembergen und Wiesen zur Folge hat. Dsr Wald folgt den vielge-
staltigen Hügelzügen derart, dah entweder die Höhe meist Wald trägt, der
Abhang dem Feldbau und der Talgrund den Wiesen dient, oder daß
umgekehrt der Wald den Abhang bsdeckt, das Ackerfeld dagegsn die
Höhe einnimmt. Allerdings sind auch Bodenbeschaffenheit und Bodenform
füc Lie Verteilung von Wald- und Kulturland maßgebend.
Den Charakter des Landes bestimmen und beherrschen demnach nicht
die Dodenerhebungen, sondern die Lalgründe; deshalb reist der Pfälzer
auch in die Täler und nicht in das Dergland. Was das Dolk „Derge"
nennt, sind meist nur die steilrandigen, langgestreckten Höhenzüge, welche
dis Täler begleiten, wie z. D. die „Alte Welt". das „Schnapphahnen-
land" u. a. zwischen Alsenz und Lauter: sie tragen wohl mit Fleiß und
Erfolg bebaute Felder, bieten aber landschaftlich nur wenig Abwechslung.
An anderen Stellen, z. D. im altehrwllrdigen Remigiusland ist jedoch
auf diese Hochflächen ein regellose-s und vielgsstaltiges Haufwerk von be-
waldeten Einzelbergen und Einzslrücken aus vulkanischem Gestein auf-
gesetzt, so daß ein „buckliges Land" entsteht, wie es der Pfälzer bezeich-
nend nennt.
Wer also die landschaftlichen Schönheiten des.Landes genießen will,
der muß die Täler durchwandern. Hier liegen die Siedlungen, hier drängt
sich der neuzeitliche Verkehr, der die alten Hochstraßen veröden ließ. 2n
den reizvollen und abwechslungsreichen Talweitungen mit ihren vom
hellen Grün der Weinberge bekleideten steilen Hängen, in den lieblichen,
von mächtigen Felsen umschlossenen Gründen und in versteckten Talbuch-
59
Wembergen und Wiesen zur Folge hat. Dsr Wald folgt den vielge-
staltigen Hügelzügen derart, dah entweder die Höhe meist Wald trägt, der
Abhang dem Feldbau und der Talgrund den Wiesen dient, oder daß
umgekehrt der Wald den Abhang bsdeckt, das Ackerfeld dagegsn die
Höhe einnimmt. Allerdings sind auch Bodenbeschaffenheit und Bodenform
füc Lie Verteilung von Wald- und Kulturland maßgebend.
Den Charakter des Landes bestimmen und beherrschen demnach nicht
die Dodenerhebungen, sondern die Lalgründe; deshalb reist der Pfälzer
auch in die Täler und nicht in das Dergland. Was das Dolk „Derge"
nennt, sind meist nur die steilrandigen, langgestreckten Höhenzüge, welche
dis Täler begleiten, wie z. D. die „Alte Welt". das „Schnapphahnen-
land" u. a. zwischen Alsenz und Lauter: sie tragen wohl mit Fleiß und
Erfolg bebaute Felder, bieten aber landschaftlich nur wenig Abwechslung.
An anderen Stellen, z. D. im altehrwllrdigen Remigiusland ist jedoch
auf diese Hochflächen ein regellose-s und vielgsstaltiges Haufwerk von be-
waldeten Einzelbergen und Einzslrücken aus vulkanischem Gestein auf-
gesetzt, so daß ein „buckliges Land" entsteht, wie es der Pfälzer bezeich-
nend nennt.
Wer also die landschaftlichen Schönheiten des.Landes genießen will,
der muß die Täler durchwandern. Hier liegen die Siedlungen, hier drängt
sich der neuzeitliche Verkehr, der die alten Hochstraßen veröden ließ. 2n
den reizvollen und abwechslungsreichen Talweitungen mit ihren vom
hellen Grün der Weinberge bekleideten steilen Hängen, in den lieblichen,
von mächtigen Felsen umschlossenen Gründen und in versteckten Talbuch-
59


