Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Institut Français d'Archéologie Orientale <al-Qāhira> [Editor]; Mission Archéologique Française <al-Qāhira> [Editor]
Recueil de travaux relatifs à la philologie et à l'archéologie égyptiennes et assyriennes: pour servir de bullletin à la Mission Française du Caire — 26.1904

DOI issue: DOI article: DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.12681#0051

DWork-Logo
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
VARIA

41

VARIA1

VON

WlLHELM SPIEGELBERG

LIX. Zu Zeile 3 der Ahmosisinschrift in El-Kab.

LX. Zu der Beeinflussung der Saitentexte durch die Litteratur des mittleren Reiches.

LXI. Ober den Urspfung einiger Tempuspràfixe.

LXII. Die Mutter des Amenophis, Sohnes des Hape.

LXIII. Bemerkungen zu den heiligen Stieren.

LXIV. Die Etymologie von p'p' «gebâren».

LXV. Die Gruppe àt und varr.

LXVI. Das Wortzeichen von skr(j).

LXVH. Die Lesung von \^[ hinter Personennamen.

LXVIII. Ein Weihsoarabaeus.

LXIX. Der Usurpator des Sarges der Kônigin Anch-nes-nefr-eb-Be\
LXX. Ein âgyptischer Beiname des Augustus.

LIX. — ZU ZEILE 3 DER AHMOSISINSCHRIFT IN EL-KAB

Die einleitenden Worle, mit welchen die Biographie des Capitâns Ahmosis dessen
spâtèr nâber geschilderte Ehrungen zusammenfasst, schliesst mit, dem folgenden Satze :
0%^^^ A ■*JU § tx^^^ D ^1 «der Naine eines

Thatkràftigen2 geht nicht zu Grunde in diesem Lande in Ewigkeit ».

Dièse allgemeine Réflexion, welche mit dem Vorhergehenden syntactiseh nur recht
lose zusammenhàngt, hat wohl schon manchen auf den Gedanken gebracht, dass hier
ein Zitat vorliegen musse. Mir wurde er erheblich verstàrkt, als ich bei Mariette,
Karnctk, 18, auf den Satz3 stiess (die asiat. Lander, welche seine Majestât als Ge-
fangene fortfûhrte) « und welche niemand betreten batte ausser seiner Majestât »
' tv-JlllII- H'er bndet sich am Schluss zweifellos der Anfang unserer

A/VWV\ /WVvVN

Wenduug wieder.

In der Tliat lâsst sich wenn aucli nicht das voile Zitat so doch der wesentlichste
Inbalt in der âlteren Litteratur nachweisen, so Miss, archéol., I, 163, Zeile 436, wo es
von einem Testament (?) heisst : j ^ | ^ j (j ^^T" <™w« ' _n_ 11 |

ïprnr.

j ! v«=ï ^ « das Testament (?) welches er euch gemacht hat, es geht
nicht unter, es geht nicht zu Grunde in diesem Lande in Ewigkeit ». Àhnlich heisst es

ira Pap. Prisse, 15/10: "^l^^-^PI^^C'-



l^H I

« man bringt jedes Wort. Nicht geht es in diesem Lande zu Grunde in Ewigkeit »

1. Siehe, Recueil île Travaux, XXIV. S. 1S5.

2. Wortl. « stark in dem, war er that ».

3. Es ist der Titel der zweiten Liste der Vôlker Syriens.

HECUKIL, XXVI. — NOUV. SÉH., X.

6
 
Annotationen