Pfannmüller, Ludwig
Die vier Redaktionen der Heidin (Palaestra, Band 108) — Berlin, 1911

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Sin küs stuont erliche.
Swer dar ze komen geruochte
Und ez mit züliten suochte.
Dem tet man da zestnnde

10 Daz beste daz man künde.

Sin name vil witen was erkant.
Er hiez der herzog Beliant
Von dem verren Westerlande
Und lebte gar äne schände.

15 Er het ouch daz schoenste wip
Die ie gewan mannes lip.
Ein edel heideninne:
Si möhte ein keiserinne
Gewesen sin mit zühten wol.

20 Si was er welter tugent vol.
68,b] An ir was missewende niht me.
Wan daz si kristenlicher e
Nach Grotes eren phlägen niht,

G. dz stond b. gar herlich h, so ehrleich g. 7. Vnnd wer

ze kumen dar h, Wer zu kome dar b, Dan wehre kummen dar g.
8. dasselb g. jnzüchten hb (-4- an jn h), jn ruchtenn g. 9. Dem

selben g. da ze] sächse h, an der b, dare g. 10. aller best h.

jmmer kundt g. 11. wz weit b, vil werten was h, auch weyte wase g.

12. was geheissen h. B. g. weliant i, woleant b (so oder weleant
immer), 13. 14 fehlen b. 13. verr jn die lant ^Indien?) h.

14. zwar on all seh. 7t. Auch lebt ehr an alle seh. g. 15. ouch

woll h. daz] eyne g. Vnd hett das aller seh. b. 16. Das b.

kaines man es h, weyber g. 17. Ynnd was ain h. Anstatt 17. 18

gibt g # Verse (II l 17—20)

Ein Edle Heydenninne Sie möcht woll ein keyserein

Sie was von weysen Sinne (20j Mit guten ehren gewesen seyn.

18. So m. ain chaiser inne i, Sy mocht och wol gewesen syn h.
Id. Vnnd auch mith rüchten woll g, Mit züchten ain edle kaiserin h.
20. [vol] h. Hierauf folgt in g v. 33—36 (III 23—26). 21. jme g.

wz nieht mißewende b. missevorenndt g. 22. ehr nach christlicher

ee g, sy crysten gelöbes nit e h. 23. pflag (V) *. Gottes gelauben
pflage n. g.

II 19. 20 = III 21. 22. II 21—32 = III 27—38.
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