Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 27.1902

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DIE ARBEITEN ZU PERGAMON 1900 — 1901

103

[πα]τρίδα [ήμ]ών εΰν[οι]-
5 [αν] και την [πρ]ός πάν-
τ[α]ς άνΟ[ρώπ]ους
καλο[κάγα]θίαν.
Υπλατε — — — —

In Ζ. 3 las Conze TOM und in Z. 5 KAI I P I c ΝΣ§Σ 11 AN,
während hier nicht nur der Sinn, sondern auch der Abklatsch
auf das im Texte Gegebene führt. Wegen Z. 5—7 darf man die
Weihung aut den Arzt Glykon beziehen, zumal dessen Gedichte
J.v.P. II 576 ähnliche Schrift zu zeigen scheinen.
104. Flacher weisser Marmor, oben und hinten ge-
brochen, links und unten vollständig, 0,15 breit; Z. 2—4 der
Inschrift 0,07 hoch. Im Hause des Chalil - Kara-Mechmed im
Hadschi-F akir-Melesi-Machalas.

Ο ΔΗ1
\ΠΟΛΛΟ
IITPOAC
EYBOY

Ό δήμ[ος
Άπολλό[δωρον
Μ[η]τροδώ[ρου τοΰ
Εΰβσυ [λον.

Da nach Conzes Angabe vor Z. 3 nichts zu fehlen scheint,
wird MHT ligiert gewesen sein. Z. 4 ist eingerückt, darunter
freier Raum.
105. 106. Bruchstücke der Krönung zweier Wandni-
schen aus weissem Marmor, gefunden am Ostende des unteren
Marktes, einem noch erhaltenen Fundamente nach einst wahr-
scheinlich an der Rückwand der Nordhalle angebracht (s. oben
S. 22). Die Bruchstücke gehören einer aus dreiteiligem Architrav,
glattem Friese, Zahnschnitt und Sima bestehenden Krönung an.
Zusammen mit mehreren inschriftlosen, in derselben Gegend
gefundenen Bruchstücken gleicher Nischen-Krönungen im Markt-
museum. Abschriften von Conze.
105· Rechts, links und unten gebrochen, 0,53 lang, sicher
nicht von derselben Nische wie Nr. 106. Hart unter dem oberen
Rande des Frieses, also zu einer ersten Zeile gehörig:

[Ό δή]μος.

Μ ΟΣ
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