Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern [Editor]; Württembergischer Altertumsverein [Editor]; Württembergischer Anthropologischer Verein [Editor]; Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein [Editor]
Fundberichte aus Schwaben — N.F. 3.1926

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später in Westerndorf (bei Rosenheim in Oberbayern) gearbeitet hat. Inter-
essant sind auch seine Beziehungen zu Töpfereien in Trier. Das fünfteilige
Blatt an den wurmförmigen Stielen ist auch auf dem Bruchstück E (Mus.
Stuttgart) aus Trier mit Censor-Eierstab zu sehen. Das andere Blatt, im Kreis
(der Heidenheimer Schüssel) hat der Triertöpfer mit dem Censor-Eierstab
bei Barthel, ORD 8, Kastell Zugmantel Taf. 26, Big. 25; ebendort Taf. 25
Big. 17 eine Schüssel mit Stempel des Helenius. Sehr bezeichnend für die
Art des Helenius ist ein Model von Rheinzabern (Eudowici II S. 228,8),
dessen Dekoration nur aus dem Eierstab und dem Blatt, wie auf der Heiden-
heimer Schüssel links, besteht; die Blattstiele sind ebenso eingezeichnet. —
Das fünfteilige Blatt der Heidenheimer Schüssel und der Eierstab des Helenius
findet sich ebenso auf dem Scherben Big. e von Cannstatt (Mus. Stuttgart).
Big. b. Eundort Pfünz, Mus. Eichstätt No. 1707, mit Heleniusstempel
in Spiegelschrift, zeigt, wie die'Westerndorfer Arbeiten dieses Helenius aus-
sehen; ähnlich ist Big. c, Bundort Westerndorf (Mus. Stuttgart). Big. d von
Westerndorf (Mus. Stuttgart) hat oben im glatten Rand den Stempel
ELENIVS BEC; die Blattstiele haben die gleiche Art wie die der Heiden-
heimer Schüssel. Die Kenntnis des Scherbens Big. b von Pfünz verdanke
ich der Breundlichkeit von Dr. Winkelmann in Eichstätt. Ueber die Western-
dorftöpfer habe ich neue Mitteilungen gemacht Eundb. XIV S. 74—90.
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