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S35

ACHTZEHNTBS CAPITEL.

Weg nocli Palagiä. — Aussicht auf die Copa'ische Ebene. — Kloster
Palagiä. — Drei Gipfel de» Ploon. — Heiliges Marienbild. — Ruinen
des PloTschen Orakeln bei dt-r Perdikobrysis. — Inschrift. — Kardilza,
Acraephia, -— Geschichte des PloVseheii Orakels und Acraephias. —
Pluiscties Heiliglhum. — PtoTsches Fest. — Reigentänze. — Art der
Oral el liefragung. — Huiiien der Stadt und Acropole. — Acraep bische
Insclirifle». — Alhamantische Ebene. — Kalabolhve des heiligen Nicolaos. —-
Aihamantischer Damm. — Heerstiasse. — Arbeiten zur Auslrocknuug der
Alhamanlischcn Ebene. — Ruineu von Arne.

Vod Scroponeri bescbloss ich Über das Kloster Palagiä
nach Kardilza zu geben, da der Umweg nicht bedeutend ist,
und in den weniger bewohnten Gegenden die Kloster einiger-
massen die fehlenden Gasthäuser ersetzen. Der Weg dahin
führt in einer Schlucht hinauf, deren Abhänge zu beiden
Seiten mit einem Dickicht von kleinen Steineichen und wilden
Oelbäumen bewachsen sind. Auf der Wasserscheide ange-
langt, sah ich wieder die Copals vor mir, in deren Hinter-
gründe der erhabene Parnass 0 so hoch emporragt, dass der
Acontius und Hedylius als winzige Hügel und die Cirphis
und der Helicou als kleine Berge gegen ihn erscheinen. In
der grünen Seeebene schlängelt sich der Cephissus in vielen
Windungen hin, und mau erkennt auch da, wo die Sümpfe
am tiefsten sind, die Richtung des Stromes. Nicht sowohl in
Beziehung auf seinen Lauf durch Pbocis, als vielmehr durch
die flache Ebene vom Philoboeotos au bis über Copae hinaus
ist Ilesiods Ausspruch zu verstehen:
 
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