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VIERZEHNTES C API TEL

Lauf der Flüsse TVIatironero oder Cephissus und Mauropotamos oder
Melas. — Natur beide* Flüsse. — Sümpfe und fiutliende Inseln an den
Quellen des Melaa. — Berg Clifomös. — Umweg des I'elnpidas nach
Tegyrae. — Gerader Weg durch den Orchomenisclien Sumpf. — Grab des
Hesiod. — Alter Damm des Cephissus. — Siegesfeld des Sulla. — Pelccnnia. —
tTeberfahrl üljer den Melas. — Rohrfloss. — Pyrgos der Hagia Triag,
Tegyrae — Orakel. — Dorf Hhado. — Turlogiaimes und Kuindes. —
Slrobiki. — Leueonis. — Palädinulo«, Kataliothre des Melas. — Berg
Dclos. — Topolia, Copae. — Hulmones und Hyeltos. — Kataliothre bei
der ,M üiiJc von Topolia. — Ruinen und Inschriften von Copae. — Aale.

Im sehr trocknen Sommer des Jahrs 1837, als ich in
Scripü war, flössen beide Flüsse, der Cephissus und der
Melas, gänzlich gelrennt von einander und vermischten sich
an keiner Stelle. Der Cephissus macht zwischen Scripü und
dem kleinen Dorfe Pelroinagüla (v IIiTQopuyovlu) eine kurze
Biegung nach Norden, fliesst dann aber wieder nach Südosten
fort bis etwa um die Mitte des Sees, worauf er sich nach
Nordosten wendet und an Copae vorüber zu seinen Katabothren
fliesst. Der Melas schweift weiter nach jSorden aus und nähert
sich dem jenseitigen Ufer hei dem Kloster der heiligen Drei-
faltigkeit und den Ruinen von Tegyrae. Von dort am Ufer
forlfliessend verschwindet er in einer Katahothre unter dem
Berge Kumetes, ehe er den Cephissus bei Copae erreicht.
Bei höherem Wasser fliesst jedoch nicht nur der Cephissus
zwischen dem Dorfe Scripü und dem Kloster durch ein mit
Weiden bewachsenes jetzt trocknes Bett in den Melas über,
sondern der Melas vermischt sich auch mit dem Cephissus in
 
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