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ZWÖLFTES CAPITBL.

Weg über den Thurius nach l.ihadin. — Lage der Stadt — FIubs
viin Libadiä, Frobatia.— Erguss des Cephissus in Jen Sumpf von Libadiä,
Oxea Campe. — Flötenrolir, Boedria, Hippiaa. — Laue Quelle Chilis,
Hercynna. ■— Kalte Quelle Krya, Leihe und Muemosyne.— Heiliger
Bezirk des Trophouius. — Kirche der Panagia, Tempel de« Trophouius. —
Kammer de» Agatliodaemon und der Tyche. — Grube des Agamedes
Eubulos. — Nischen der Lethe und fllnentosyne. — Orakelbohle des
Ti'UphuniuN. — Ruinen des angefangenen Tempeln de» Zeus Basileun. —
Das Tronhonische Orakel eine Necromantie — Art der Befragung. —
iVlidea. — Geschichte Lebadeas. — Neue Stadt, — Markt. — Bauern
vom HeÜcon.

Von Chaeronea wendet sich der Weg nach Libadiä rechts
über die kahlen niedrigen Hügei, in die das Thiirion gegen
Osten ausläuft. Nach Uebersteigung derselben erreicht man
in anderthalb Stunden das Ufer eines vollen breiten Baches,
der aus der Stadt herabströmt, die wenige Minuten weiter
stromaufwärts zwischen Bergabhängen eingeklemmt liegt.
Hinler der Stadt erhebt sich ein steiler Felsenberg, auf dem
das Kastro, ein mittelalterliches Castell, liegt. Rechts lehnt
sich die Stadt au die Abhänge des Eltasberges, und links
erbebt sich der hohe, in einen kegelförmigen Gipfel aus-
laufende Laphystius, der jetzt nach dem Dorfe Gränitza, das
an seiner Höhe liegt, benannt wird ($ rQuwiQti oder to
ßowo T*j$ reüviTgug). Am Fasse dieses Berges unmittelbar
hinler der Siadl entspringt der wasserreiche Bach, der mitten
durch dieselbe mit lebhaftem Geplätscher über Felsen fort-
stürzt und einige Mühlen in Bewegung setzt. Er strömt, im
Winter durch Giessbäehe verstärkt, in den Copalschen See,
 
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