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FÜNFZEHNTES CAPITEL.

Natur iles Co pa'i sehen Sees. — Aiifüllung im Winter.— Zuflüsse durdt
perennirende Quellen. — Znataud im Sommer. — Weitende Sümpfe Ijei
Orchomenos, bei Copac, l>er Lehadca und bei Haliart. — Abflüsse oiler
Kataliotliren des Melas am Kumetes, des Cepliissus und der Prubulia hei
Copac, des Phalnrux und Permessus bei Acraeuhia. — Durchfluss der
Haliarfischen Gewässer durcii den Hjlisclien »ml Hnrma-See. — Ausflüsse
der Kalabolhren in den Salzquellen Armyra, im Scropuneri und in den
Quellen am Messapius. — Krsachen ungewöhnlicher IJeliersclnvemmungeii. —
Arbeiten der Minyer. — Vorliomcriscbe Ueljersdiuemmung und l'ntersnng
von Alloi'diomenos. — Nncbliomerisclie Uebeischweiumung und Unfergang
von Arne und Midea. — Ueberscli wem mutig zur Zeil der Chaerone'j'sdien
Schlacht. — Arbeiten des Crates. — Acraepliischer Damm. — Zustand
der Seeebene im Mi ((dal (er. — Neueste Art eilen.

Die Copaische Seeebene, ein in der Urzeit durch ange-
schwemmtes Land halb gefüllter Beigkessel, beginnt von den
ersten Herbstregen an von Wasser bedeckt zu werden. Dies
wächst allmählich, so dass der grösste Tlieil der Ebene gegen
das Ende des Winters zu einem grossen zusammenhangenden
See wird. Das ineiste Wasser führt im Winter der Cephissus
zu und die vom Helicon herabströmenden grossen Giessbäclie
Phalarus und Permessits. Einen anderen beständigen aber
langsamen Ztiiluss erhält der See das ganze Jahr hindurch
von dem Melas, von der Cephissusquellc am Philobüotus
(Mauronerij, von der Probatia und von einigen kleineren
pereimircnden Quellen am Fusse des Laphjstius, des Til-
phossius und bei Haliart. Wegen der grossen Ausdehnung
nimmt der See nur allmählich zu und gleicht durchaus nicht
der Uebcrschweinmung eines reissenden Stromes oder der
 
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