Deutsche Kunst- und Antiquitätenmesse [Editor]
Die Weltkunst — 15.1941

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DIE WELTKUNST

10

Jahrg. XV, Nr. 29/30 vom 20, Juli

Nachrichten von Überall


XII

S. 132/33

Abb. Nr. 151.

und

Niirn-
Guido
seine

eine Nijm-
stiegen die
Außerdem

vierjähriger
Kunstwerk
dessen Be-
besonderen
Es

Prozession in Gastein.
Verkauft durch die Galerie Karl
(Mit Genehmigung des Verlages

das einen jungen Mann im Samtmantel mit
besticktem Kragen darstellt, die ansehnliche
Summe von 135 000 Gulden. Ein Gemälde von
Frans Hals, das einen Mulatten mit dem Trink-
becher darstellt, wurde für 60000 Gulden ver-
kauft, wohingegen ein Tintoretto, „Die Auf-
erstehung Christi“, für 36 000 Gulden in deut-

Haberstock, Berlin, an eine öffentliche
F. Bruckmann K. G. München)

Vermächtnis an
nische Museum
Der in München, wo

das Germa-
in Nürnberg
er seit vielen Jahren
ansässig war, verstorbene, dem alten
berger Patriziergeschlechte angehörende
V o 1 c k a in e r von Kirchsittenbach hat
ansehnliche Altertümersammlung dem
Germanischen Nationalmuseum in
Nürnberg vermacht, das nunmehr
einen Teil derselben in einer Sonder-
ausstellung zeigt. Zu dem Vermächt-
nis gehört auch eine Bibliothek von
mehreren tausend Bänden und ein
Familienarchiv und -Stammbuch.

werden, daß die Entfernung des zermürbten
Innern möglich war. Nach dieser äußerst müh-
seligen Arbeit wurde ein neues gegen Wurm-
fraß gesichertes Holzskelett eingefügt, mit den
Armen verbunden und damit eine dauernde
Festigung erzielt. Die Arbeiten leitete Haupt-
konservator Professor Lischka. F.

sehen Privatbesitz überging. Für
wegen-Landschaft von van Goijen
Angebote bis auf 50 000 Gulden.
wurden Gobelins aus dem 17. und 18. Jahr-
hundert versteigert, für die bis zu 3000 Gulden
geboten wurden.

Unterlinden-Museum
Um die Gemälde des Unterlinden-
museums zu Kolmar, dessen kost-
barster Schatz der Isenheimer Altar
des Matthias Grünewald ist, vor
schädlichen Witterungseinflüssen zu
schützen, läßt die jetzt von dem aus
dem Elsaß gebürtigen Oberstadtkom-
missar Mandry geleitete Kolmarer
Stadtverwaltung über den Gewölben
des ehemaligen Klosters je eine Beton-
decke einziehen. Dadurch wird die
barocke Überbauung des Kloster-
ganges beseitigt und dieser in seiner
ursprünglichen Gestalt wiederher-
gestellt. Das Dominikanerkloster wird
umgebaut, um Heim einer Stadt-
bibliothek zu werden.

Bez. Ad. Menzel 1880. Leinwand, Größe 0,52X0,72 cm. Siehe Menzel-Werk
deutsche Sammlung

Ein Rembrandt
für 135 OOO Gulden
Bei einer Versteigerung von 31 alten Mei-
stern bei der Firma van Marie & Bignell in Den
Haag brachte ein Männerporträt von Rembrandt,

ganz
verknüpft war.
das berühmte roma-
von Altenstadt bei
über 3 Meter hohe

Konservierung
im Bayer. Landesamt
für Denkmalspflege
Wir haben schon öfters über die
vorbildlichen Konservierungen dieses
Institutes berichtet. Nach
Arbeit ist nunmehr ein
instandgesetzt worden,
handlung mit
Schwierigkeiten
handelt sich um
nische Kruzifix
Schongau. Der
breite Korpus war vollkommen vom Wurme
zerfressen und drohte zu zerfallen. Erst nach
mehrfacher Tränkung mit dem von Professor
Lischka angegebenen Zellulosemittel konnte
wenigstens der Oberhaut soviel Halt gegeben

im Büro e*11
Ölgemälde L

Antike Schmuckstück*
gefälscht
Die spanische Kriminalpolizei
einer Geheimfabrik für die Herstell'"'
von gefälschten westgotischen JuWe*j
auf die Spur gekommen. Die Betrüg
fabrizierten vor allem Gürtelschnalle
„aus dem 6. Jahrhundert“. Sehr ü6
von den gefälschten Stücken ha^1
zu hohen Preisen ihre Liebhaber
funden. Für eine Kollektion
Schmuckstücken, deren Herstellung
wert nach Schätzung der Pol^
8000 Peseten betrug, zahlte ein San1'1
ler 450 000 Peseten. Auch ausländis^
Museen, insbesondere in den Verein1’
ten Staaten, scheinen zu den OpF
der Fälscher zu gehören. Der Of*1!
der des Unternehmens ist 80 Jahre s

Ein Karl-Ernst-Osthaus-
Museum in Hagen
Nachdem die Bezeichnung „Haus der KtU'M
dem Haus der Deutschen Kunst in Münd1'!
allein vorbehalten ist, verlieh der stellvef 1
Gauleiter Westfalen-Süd und Oberbürgermei5 J
der Stadt Hagen Vetter, M. d. R., äe'l
Kunstmuseum der Stadt Hagen, 1
dem zurzeit die IV. Große San6]
ländische Frühjahrsausstellung HaH
1941 gezeigt wird, anstelle seiner q
herigen Bezeichnung „Haus der Kun51
die Bezeichnung „Karl-Ernst-Ostha11!
Museum“ zur Erinnerung an q
verdienten Begründer des Hage)l.
Museumswesens Karl Ernst Ostha11'

Ein Bild Karls
entdeckt
In Gotha ist man
Kreisbehörde auf ein
stoßen, das sich bei Besichtigung diüT
einen Sachverständigen als ein Poürj[
des schwedischen Königs Karl \
herausstellte. Bisher galt die Dars/6,
lung des Malers Axel Sparre, die «L
im Schloß Gripsholm am Mälarsee befindet,
die einzige von Karl XII. Prof. Hahr in Upsi’k
stellte fest, daß es sich um eine Wiederhol®1',
des Sparreschen Bildes handele und eine b6;
sere Vorstellung vom Aussehen des Königs Se‘

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