Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft — 18.1925

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70 EMIL UTITZ.

will ich meinen Vortrag beschließen. Und ich bedauere, daß es ein
Ausblick ist. Denn ich bin im Grunde ein Feind philosophischer Pro-
blematik. Ästhetik und Kunstphilosophie leiden ohnedies an einem
Zuviel an Programmatik, und an einem Zuwenig an strenger, materialer
Arbeit. Und doch erweisen sich nur die Probleme wahrhaft wissen-
schaftlich ergiebig und fruchtbar, die unmittelbar jener Problematik
entwachsen und nicht von außen an sie herangetragen werden. Ich
darf vielleicht hoffen, daß der Vortrag wenigstens einigermaßen auch
den Eindruck jener Problematik vermittelt.
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