Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 27.1902

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Ο. RUBENSOHN

Rückseite. Höhe 0,15, Breite 0,52, Tiefe 0,305 m. Wilhelm
hat den Stein in einer Kirche südlich von Paroikia noch ver-
mauert gesehen und darum irrtümlich als Platte bezeichnet ;
wir haben ihn auf dem Grundstück eines Bauern in der τοπο-
θεσία Μυρσίνη dreiviertel Stunden westlich vom Asklepieion
wiedergefunden.
IGIns V 168 = CIG 2390. Die Maasse des Steines sind von
niemand notiert. Der Stein befindet sich in Ägina und ist iden-
tisch mit dem «zweiten kleinen Bruchstück» des Antensteines,
das nach Ross Inselreisen I 84 «schon früher in das Museum
in Ägina geschafft worden ist».
1GI?is V 161. Von Hiller von Gärtringen im Jahre 1900
gefunden. Abgesplitterte Vorderseite einer grossen Quader;
die Inschrift a steht in einer Umrahmung. Höhe 0,36, Länge
1,01, Tiefe 0,085 m.
a "Ανδρομαχος Φιλολόγου καί ’Αρέτη
Διοπ(ε)ί'θου υπέρ του τροφίμου
Διοπείθου τοΰ Διοπείθους Άσ-
σκληπιώ και Ύγήα ευχαριστήριον.
b Πρότειμος και Καλλικρά-

IGIns V 176 = Olympios Άθήναιον V 22 Nr. 10 und 11.
Marmorquader im Hause Delagrammati in Paroikia. Höhe 0,16,
Breite 0,74, Tiefe 0,42 m. In der Mitte der oberen Fläche fin-
den sich zwei quadratische Einarbeitungen von 0,09 m Seiten-
länge in einem Abstand von 0,37 m. Ob sie antik sind, ist nicht
mehr zu entscheiden, sie sind mit Kalk ausgefüllt. Der Stein
trägt auf der einen Lang- und der einen Schmalseite je eine
Inschrift, die beide in ganz gleichen Umrahmungen wie die In-
schriften des Antensteines stehen. Er kann nach seinen Dimen-
sionen sehr wohl von der Ecke des Baues, zu dem die Ante
gehört hat, herstammen, doch könnte er auch die Basis einer
Weihung gewesen sein. Die Inschrift der Langseite, eine Wei-
hung von Eltern für ihre drei Söhne, gehört zu den hier be-
trachteten. Die Inschrift der Schmalseite lautet:
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