Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 27.1902

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INSCHRIFTEN AUS AKARNANIEN.

Die Mehrzahl der folgenden Inschriften hat Ferdinand Noack
auf seiner zweiten akarnanischen Reise im Herbste 1901, die
der weiteren Aufnahme und Untersuchung der griechischen
Stadt-und Burgruinen galt, gesammelt und mir freundschaft-
lichst zur Herausgabe anvertraut. Sie liegen mir in Abklat-
schen, die umfangreicheren auch in Abschriften des griechi-
schen Architekten P. Sursos vor. Damit verbinde ich die
Veröffentlichung einiger Inschriften aus Zaverda und Kechro-
pula - Palairos, die ich im Frühjahre desselben Jahres, unter
Führung des trefflichen Georgios Tsakalis aus Zaverda, ab-
geschrieben und abgeklatscht habe. Ich schliesse mich der
im CIGSept III1 von Dittenberger befolgten topographischen
Anordnung und Zählung an.
Oineiadai (CIGSept III 435—438). Die Inschriften 436 und
437 stehen auf derselben Stele, wie aus Bursians Beschreibung
und Skizze deutlich hervorgeht, Berichte der Sächs. Gesellschaft
1860, 211 1:

ΞΕΝΙΑΝ
ΕΓΙΤΕΛΕΟΣ

πενίας
Έπιτέλεος

Da der obere Name in Relief herausgearbeitet, der untere in
abweichender Schrift vertieft eingegraben ist, so ist es möglich,
dass zu der ursprünglichen Grabschrift Ξενίας später eine
zweite, Έπιτέλεος, hinzugefügt wurde.
Astakos (CIGSept III 439).
1. Nach Abklatsch. BH 3,5 cm, ZA 2 cm.

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1 Ebenda S. 210 Felsinschriften aus Panopeus, nachzutragen zu CIGSept
III 74—77·
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