Beiblatt der Fliegenden Blätter — 87.1887 (Nr. 2188-2213)

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Alleinige Inseraten-Annahme

bei Rudolf Mosse

Annoncen-Erpedition

für säuuntliche Zeitungen
Deutschlands u. d. Auslandes.

MttNcbeN. Berlin Breslau. Lbeninit^. Löln a. Hb.. Dresden. Frankfurt a. BI., Hamburg, Leipzig. Magdeburg. Nürnberg. Prag, Stuttgart, Wien, Zürich, London, pari

Insertions-Gebühren

für die

4 gespült. Nonpareille-Zeile

1 Ji 25 ^ Reichsw.

Nr. 2213 (26) Srstes Blatt.

Wüsche«, de« 25. Jezemver 1887.

LXXXVII. Land.

„Ich finde, daß Sie in letzter Zeit sehr wenig diät leben. Da ist
es wahrlich kein Wunder, daß Sie fortwährend den Arzt brauchen!" —
„Ja, diesen Luxus kann ich mir jetzt auch häufiger gestatten, seitdem ich
mir einen Hausarzt mit festem Gehalt engagirt habe!"

1888 I. Semester (88. Sand).

Preis des Bandes (26 Nummern) 6 Mark *70 Pf<J.; bei directem Bezug per Krens*
band (mclustve Beilage): für Deutschland und Oesterreich '7 Mark 50 pfg., für die
anderen Länder des Weltpostvereins 8 Mark. Einzelne Nummer 30 pfg.

Mit Nro. 2214 beginnt der 88. Band oder das erste Semester 1888
der Fliegenden Blätter.

Wir laden sowohl unsere bisherigen verehrlichen Abonnenten, als
auch alle andern Freunde des Humors ein, bei den resp. Post- und
Zertungsexpcditionen oder Buch- und Kunsthandlungen Deutschlands und
des Auslandes ihre Bestellungen gefälligst sofort zu machen, damit die
Zusendung der Fliegenden Blätter rechtzeitig erfolgen kann.

München, im Dezember 1887.

Die KXpediLion bev Wiegenden Mütter.

Unter den großen
politischen Zeitungen Deutschlands

nimmt gegenwärtig das,,Berliner Tageblatt"

einen der ersten Plätze ein. Die hervorragenden Leist-
ungen des „Berliner Tageblatt" in Bezug auf rasche
und zuverlässige Berichterstattung über alle wichtigen
Ereignisse, durch umfassende eigene Drahtberichte seiner
an allen Weltplätzen angestellten Special-Correspon-
denten werden allgemein gebührend anerkannt.

Durch Herausgabe einer besonderen Voüflänb-
igen Handels-Zeitung hat das „Berliner-
Tageblatt" einen neuen Wirkungskreis betreten, auf
welchem es die Interessen des Publikums, wie diejenigen
des Handels und der Industrie durch unparteiische" und
unbefangene Beurtheilung zu wahren sich bemüht.

In den Theaterfeuilletons von Dr. HAaul
Lindau werden die Aufführungen der bedeutenden
Berliner Theater einer eingehenden Beurtheilung ge-
würdigt, während in der Montagsbeilage des „Berliner
Tageblatt": „Zeitgeist" sich die ersten Schriftsteller
mit gediegenen und zeitgemäßen Beiträgen ein Stell-
dichein geben.

Das illustrirte Witzblatt erfreut sich

wegen seiner zahlreichen vorzüglichen Illustrationen, so-
wie seines treffend witzigen und humorvollen Inhalts
längst der ungetheilten Gunst der deutschen Leserwelt.

Die „Deutsche Lefehaüe" bringt als „illustr.
Familienblatt" unter sorgfältigster Auswahl des Stoffes
kleine, Herz und Gemüth anregende Erzählungen, sowie
Aufsätze belehrenden Inhalts. Eine besondere Rubrik
für Rebus, Räthsel, Skat-Aufgaben rc. sorgt für Zer-
streuung und Unterhaltung.

Die „Mittheilungen über Landwirthfchaft,
Gartenbau und Hauswirthschaft", von

sachkundiger Hand geleitet, bringen neben selbstständigen
Fachartikeln, zahlreiche Rathschläge und Winke für Haus
und Hof, so daß jeder Jahrgang, durch ein Sachregister
vervollständigt, gleichsam ein werthvolles Recept- und
Nachschlage-Werk bildet.

Unter Mitarbeiterschaft gediegener Fachautoritäten

auf allen Hauptgebieten, als Literatur, Kunst, Astro-
nomie, Chemie, Technologie und Medizin erscheinen
im „Berliner Tageblatt" regelmäßig Werlhvvlle
Original-Feuilletons, die in den betr. Inter-
essentenkreisen einer besonderen Beachtung gewürdigt wer-
den. Kurz das „Berliner Tageblatt" verfolgt das Prinzip

„Uoin Guten dasKeste, vom Neuen das Neueste"

zu bieten und wird demselben, angespornt durch die treue
Anhänglichkeit seiner Leser, auch ferner eifrigst nachstreben.

Im täglichen Roman-Feuilleton des nächsten Quar-
tals erscheinen folgende Werke: „Der KampfuM s
Glück" von Ulrich Frank, „Frau Regine"
von Finil Peschkau, welche das Interesse der Leser
in besonderer Weise erregen dürften.

Ferner wird die Veröffentlichung der „Wiemoiren
bes Grafen Leffeps" fortgesetzt und werden nun-
mehr die das große Publikum besonders interessirenden Er-
eignisse, welche mit Erbauung des Suez-Kanals in Ver-
bindung stehen, eine eingehende Beleuchtung erfahren.

Man abonnirt auf das täglich 2 mal in einer Abend-
und Morgen-Ausgabe erscheinende „Berliner Tageblatt
und Handels-Zeitung" nebst seinen oben erwähnten
werthvollen 4 Separat-Beiblättern bei allen Postanstalten
des Deutschen Reiches für alle 5 Blätter K i]» 6) K tu p
zusammen zum Preise von Ql «Win.

Probe-Nummern gratis und franco!!!

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