Deutscher Altphilologenverband [Editor]
Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes — 32.1989

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H.2: F. Börner, Isis & Sarapis in der Welt der Sklaven. Eine Nachlese, 97 ff.; K. Anliker - K. Mayer,
Cicero, Cat. I 5, 110 ff.; E. Lefevre, Plinius - Studien V, 113 ff.; W. Hübner, Ein Skandalon der Pe-
tronphilologie, 129 ff; A. Wlosok, Zur lat. Apologetik der constantinischen Zeit (Arnobius, Lac-
tantius, Firmicus Maternus), 133 ff.; K.-J. Hölkeskamp, Bürgerzwist & politische Gewalt in den
griech. Poleis,, 149 ff. - H.3: D. Müller, Der Kampf um die Wahrheit in den Tragödien des Sopho-
kles, 193 ff.; G. Radke, Beobachtungen zur röm. confarreatio, 209 ff.; B. Schmaltz, Der 2. pom-
pejanische Stil, 217 ff. (mit Taf. IX-XII). - Historia 38, 1989, H.1: T.R. Bryce, The Nature of Myce-
nean Involvement in Western Anatolia, 1 ff.; R.J.A. Talbert, The Role of the Helots in the Class
Struggle at Sparta, 22 ff.; M. Vickers, Alcibiades on Stage: Thesmophoriazusae & Helen, 41 ff.; G.
Walser, Der Gang der Romanisierung in einigen Tälern der Zentralalpen, 66 ff.; M.J. Edwards, Sa-
tire & Verisimitude: Christianity in Lucian's Peregrinus, 89 ff.; R. Samson, Rural Slavery, Inscrip-
tions, Archaeology & Marx. A Response, 99 ff.; D. Fishwick, The 60 Gallic Tribes & the Altar of
the Three Gauls, 111 f.; B.M. Levick, Claudius Speaks: Two Imperial Contretemps, 112 ff.; U.
Schillinger-Häfele, Gerechtigkeit für Claudius, 116 f.;M.K. Thornton, Nero's Quinquennium: The
Ostian Connection, 117 ff. - Würzburger Jahrbücher 14, 1988: E. Pöhlmann, Mündlichkeit &
Schriftlichkeit gestern & heute, 7 ff.; E. Visser, Formulae or Single Words? Towards a Nex Theory
on Homeric Verse-Making, 21 ff.; G. Radke, Beobachtungen zur,Religion' der Etrusker, 93 ff.; F.-
H. Mutschler, Zur Bedeutung des Ritterstandes für die Geschichte der röm. Literatur im 2. & 1. Jh.
v. Chr., 113 ff.; M. Vielberg, Bemerkungen zu Plinius d.J. & Tacitus, 171 ff. W. Steidle, Beobach-
tungen zum Geschichtswerk des Cassius Dio, 203 ff.; G. Wojaczek, Schlüssel & Schlange. Zwei
figurale Texte aus Antike & Mittelalter, 241 ff. - Mitteilungen des nieders. Aitphiioiogen Verban-
des 39, 1989, H.2: U. Schindel, Philosophisches Tugendschema & menschliche Individualität am
Beispiel von Xenophons Agesilaos, 2-16. - Latein und Griechisch in Beriin 33, 1989, H.2: E.
Mensching, Zur Berliner Philologie in der späteren Weimarer Zeit - über Fr. Solmsens Berliner
Jahre (1922-1933), 26-76. - Vox Latina 25, 1989, H. 96: I. Kramer, De loco latinitatis in vocibus
Romanicis formandis, 148 ff.; A. Fritsch, Ab Erasmo ad Asterigem, 173 ff. - informationen für
den Geschichts- und Gemeinschaftskundeiehrer 35-36/88: W. Wagner, Zwei Grundtypen poli-
tischer Theorien, 22-32 (u.a. zu Aristoteles).
EcKART MENSCHING, Berlin

B. Fachdidaktik
Der Aitsprachiiche Unterricht 3/1989 (verantwortlich: G. Petersmann u. J. Dalfen) bringt den
zweiten Teil der Beiträge vom internationalen ,,Colloquium Didacticum Classicum XII" Salzburg
1988 (vgl. ZS 2/89, 33), u. z. zu den drei thematischen Blöcken: 3) „Die Rhetorik und ihre Bedeu-
tung im gesellschaftlichen Leben der Gegenwart", 4) „Das Verhältnis des Menschen zu Natur
und Umwelt: Hat die Antike hier ein Problem gesehen?", 5) „Nachwirkung und Rezeption der
antiken Literatur in der Moderne". Den Beiträgen ist die knappe, aber wichtige Grundfragen auf-
werfende Schlußansprache des Präsidenten des Internationalen Büros P. WÜLFING vorange-
stellt, in der er zum Widerstand gegenüber „gewissen Tendenzen der Reduktion" auffordert. Es
werden „Reduktionen auf vier Ebenen" genannt: a) In der Klassischen Philologie sei „ein redu-
zierter Sprachbegriff fast allein wirksam" geworden, als sei Sprache „gleich Morphologie und
Syntax", der „Horizont der Semantik und erst recht derjenige der Pragmatik" sei dagegen ver-
nachlässigtworden. b) Der Unterrichtsbetrieb habe sich weitgehend „auf das unmittelbare Über-
setzen" eingeschränkt; dadurch sei „die satzübergreifende Verstehenserklärung" ins Hintertref-
fen geraten, c) Um der „Legitimation und Selbstbehauptung" willen habe die Klassische Philolo-
gie im Sekundarschulwesen „die Reduktion auf den Lateinunterricht allein hingenommen", da-
mit gebe sie aber „den gesamteuropäischen Anspruch aus der Hand zugunsten eines engen

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