Rosenberg, Marc
Der Goldschmiede Merkzeichen (Band 4): Ausland und Byzanz — Frankfurt a.M., 1928

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RUSSLAND

RUSSLAND

A. Maskell, Russian Art and Art objects in Russia (South Kensington
Museum Art Hand Books) London 1884 geht auf die Stempelung nicht näher
ein. Hierüber vgl. die Einleitung im ersten Band von A. Foelkersam, Inventaire
des palais imperiaux 1907 S.39ff. (russ.; verkürzt französ. ebda S.XII-XV). —
A. Prachoff, Album de l'Exposition retrospective d'objets d'art de 1904 ä St-
Petersbourg St. Petersburg 1907 (1908), russ. u. franz. Text (letzterer revid. v. H.
Bouchot, vgl. Repert. f. K-VViss. XXXI S.480ff.) S. 109 ff. (russ. S. 114ff.) u. spez.
S. 161 ff. bzw. 166-214.

8104. Der »Kurzen Beschreibung des Museums Schtschukin in Moskau« (russ.)
1895 S. 11 Anm. entnehme ich über die Anfänge der russischen Stempelung
die folgenden Angaben:

Stempel auf Silbergegenständen einzuschlagen beginnt man unter Peter
d. Gr. kraft Ukas v. 13. Febr. 1700.

1. Die ersten Stempel geben in slawischen Buchstaben das Monogramm
des Meisters und die Jahreszahl, später hat man die Jahre mit arabischen
Zahlen bezeichnet.

Ich kann leider nicht feststellen, wie weit die folgenden Stempel dieser
Bestimmung entsprechen.

2. Unter Anna Jwanowna 1727-40 [aber anscheinend schon früher]
kommt ein Stempel mit Doppeladler auf.
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