Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft — 8.1913

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Bemerkungen.

Kongreß

für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft,

Berlin, 7.-9. Oktober 1913.

Die Teilnehmer des Kongresses sind entweder Mitglieder oder Hörer. Mit-
glieder können diejenigen Personen werden, die durch Zusendung der Rundschreiben
eingeladen worden sind oder auf ihre Anmeldung hin ausdrücklich als Mitglieder
aufgenommen werden. Die übrigen Teilnehmer sind Hörer. Diese haben das
Recht, allen wissenschaftlichen Sitzungen beizuwohnen, nicht aber, Vorträge zu
halten und in die Diskussionen einzugreifen. Der Beitrag der Mitglieder beträgt
15 Mark; der gedruckte Kongreßbericht wird ihnen unentgeltlich zugesandt werden.
Der Beitrag der Hörer beträgt 8 Mark und gibt das Anrecht auf Bezug des Kon-
greßberichtes zu halbem Ladenpreis (voraussichtlich etwa 5 Mark statt 10 Mark).
Die Beiträge sind möglichst vor dem 1. Oktober einzuzahlen auf das Konto »Kon-
greß für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft« bei der Deutschen Bank, Depo-
sitenkasse M, Berlin W 62, Kurfürstenstraße 115. Nach erfolgter Zahlung geht
dem Teilnehmer die Mitglieds- oder Hörerkarte zu, oder wird auf Wunsch im Kon-
greßbureau bereit gehalten.

Über den Verlauf des Kongresses ist bisher folgendes festgesetzt: Die Sitzungen
finden täglich von 10—1 Uhr und von 3—6 Uhr statt. Sie beginnen am Dienstag
dem 7. Oktober und enden am Donnerstag dem 9. Oktober. Voraus geht ein Be-
grüßungsabend am 6. Oktober: die Teilnehmer versammeln sich in der Aula der
Königl. Universität, es werden von Vertretern des Ausschusses, der Behörden und
der Hochschulen Ansprachen gehalten, und hernach findet eine gesellige Zusammen-
kunft bei einem einfachen Imbiß statt. Dies Beisammensein soll dazu dienen,
daß die Teilnehmer noch vor Beginn der Arbeit sich persönlich näher treten
können. Den offiziellen Abschluß bildet ein gemeinsames Abendessen am Donners-
tag dem 9. Oktober. Für Freitag sind noch einige Besichtigungen in Aussicht ge-
nommen.

Die Vorträge sind so angeordnet worden, daß der systematische Zusammen-
hang, der zwischen ihnen besteht, möglichst klar hervortritt; ein geschlossener Auf-
bau ist allerdings wegen der äußeren Schwierigkeiten des Unternehmens nicht zu-
stande gekommen. Infolge der großen Zahl der Vorträge mußte von dem Hilfs-
mittel der gleichzeitig tagenden Abteilungen reichlich Gebrauch gemacht werden;
nur an zwei Vormittagen, am 7. und 9. Oktober, finden gemeinsame Sitzungen aller
Sektionen statt. So isVes gelungen, von den nachträglichen Meldungen wenigstens
die zuerst eingetroffenen zu berücksichtigen.

Wir lassen die alphabetisch geordnete Liste der später gemeldeten Vorträge
folgen und geben dann eine Übersicht über die Verteilung, wie sie vorläufig ge-
plant ist (die Themen in Abkürzung). Die Demonstrationen des Herrn Sievers,,
die längere Zeit in Anspruch nehmen werden, sind für die literarästhetische und
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