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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 13.1937

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https://doi.org/10.11588/diglit.42015#0123

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Römische Gebäude im Gebiet von Taroöunum

8. Geschmauchtes Geschirr.
3.) Zwei Randstücke von Flaschenhälsen oder
Töpfen mit engem Hals aus schwarzem und
braunem Ton (6§, 20 i).
b) Bruchstück eines Tellers mit flachem Boden
und eingezogenem Rand aus grauschwarzem
Ton (28 xv).
9. Rauhwandige Kochtöpfe und Schüsseln (Bad.
Fber. II! 1935 S.215 Abb. 96 Rr.8).
a) Töpse mit nach außen gebogenem Rand; vgl.
Oelmann, Riederbieber Typus 87.
Reste eines Topfes aus hellgrauem- glim-
merhaltigem Ton, auf der Außenseite
schwarze Flecken, Wohl von offenem Feuer
herrührend (16 p). — Aus schwarzem, fei-
nerem Ton, mit sichtbaren Drehrillen (211).
r, grobem, glimmerhaltigem Ton, teils mit einem
grauem oder grauweißem Äberzug aus Tonschlick (5o, 7o, 23 n, 238, 26 27 m).
b) Töpfe oder Schüsseln mit glattem Horizontalrand. Randstücke aus grobem schwarzem
und braunem Ton, zuweilen mit Äberzug aus grauem Tonschlick (5 g, 5/, 6e, 7m,
24 c, 27 b).
c) Töpfe oder Schüsseln mit zweifach geteiltem Horizontalrand (vgl. ORL.A.Strecke
4/5 S. 192 Tas. 19 Abb. 25). Abb. 11a. Zahlreiche Bruchstücke aus grauem, mit-
unter stark gemagertem Ton, öfters mit Äberzug aus weihqrauem Tonschlick (5ü, r>,
s, t und 18 b, 19 e, 21 ü, 23 §, 27 a, 27 k).
ck) Drei Randstücke eines Topfes mit dreifach geteiltem Horizontalrand aus grauem,
glimmerhaltigem Ton (5i, 19 b, 19 c), Abb. 11k. — Zwei Randstücke, von großen
Schüsseln aus dem gleichen Ton mit Horizontalrand, der durch zahlreiche Rillen ge-
teilt ist (6 k, 24 e).
e) Scherbe eines Topfes mit verdicktem, durch eine Rille geteiltem Rand aus schwarzem,
groben Ton (24 k), Abb. 11 §.
k) Randstücke von Töpfen mit wulstigem gekehltem Rand aus schwarzem Ton mit
Äberzug aus grauem Tonschlick (5e, §, n, r, xv, x; 22 v), Abb. 11 ck, e.
§) Randstücke von Töpfen mit nach außen umgelegtem, gekehltem, plattem Wulstrand,
Ton wie bei k (5 v, 6 a, 17 u und 27 c). Abb. 11 b, c.
b) Randstücke von Töpfen aus grauem und schwarzem Ton mit drei- bezw. zweifach
gerilltem wulstigem Rand (23 r, 24 ck).
i) An dieser Stelle feien auch die Reste eines Topfes mit eingezogener Schulter und
mit nach innen ab geschrägter Lippe erwähnt. Der graue Ton hat einen schwarz ge-
färbten, leicht gerauhten Äberzug, auf der Außenseite sind die öichtgereihten Dreh-
rillen sichtbar (17 v). Abb. 11k.
10. Zahlreiche Bruchstücke von Schüsseln, meist mit wulstigem Rand (Bad. Fber. III 1935
S. 215 Abb. 96 Rr. 11).
a) Aus geglättetem, rötlichem bis gelbem Ton, teilweise mit schwarz verbranntem Kern
und mit Resten eines braunen Farbüberzuges (6 k, s, t, g; 16 b, n, 0; 21k, 22 x, 24 a).
b) Aus grobem, schwarzem Ton, mit Äberzug aus rötlichem, bräunlichem oder weißem
Tonschlick (5K, n,x; 6 b, c, i, x,7 ck, 17 t, 19 v, 20 k, 21p, 23 t, 24 §, 25 u, 26 v,
28 c, 39 t).
Eine ganze Reihe von Scherben, von denen sich nicht mehr mit Sicherheit sagen läßt,
zu welchen Kochtöpfen oder Schüsseln sie gehören, zeigt Verzierungen durch Kamm-
strichmuster (wellenförmige oder gerade Linien). Vgl. Garscha, Bad. Fber. III
1935 S. 342.
11. Reibschüsseln (Bad. Fber. III 1935 S. 215 Abb. 96 Nr. 9).
a) Bruchstücke von mindestens fünf verschiedenen Reibschüsseln der Form Ludowici
RS 1 aus rötlichem Ton, zuweilen mit schwarz verbranntem Kern (6ü, p; 7r, 16 s,
20e, 23b, i).
8*

Ä

d

tr

Sechs Randstücke aus ß

S
Abb. 11. Tarodunum. 1 : 3.
 
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