Beck, Paul [Editor]; Hofele, Engelbert [Editor]; Diözese Rottenburg [Editor]
Diözesan-Archiv von Schwaben: Organ für Geschichte, Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diözese Rottenburg und der angrenzenden Gebiete — 14.1896

Page: 81
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Organ für Orsrhichtr, Altrrtuniüiuindr,
limist nnd illulNir der Oiöresr liorreiilmrrr und drr angrrnzrnden Orüiete.
Heran-gcaeben nnd redigiert von Uintsrick'ter a. T. Dccli in liavcntiblirg.

Beiträge, K o r r e s p o n d c n z e n :c,, Rezens ions - Ere inplare, Tanschzeilsch, isten ic. wollen
stets direkt an Anlioiichker n, D, Beck in Ravensburg, Bestellungen und Reklamationen nn
die Expedition dcS „Deutschen Volksblatts" in Stuttgart, Urbansstraste 94, gerichtet iverden.

Nr. 6
4SW.

Erscheint monatlich einmal nnd ist halbjährlich dnrch die Post znm PreiZ von
M. 1.90 ohne Bestellgebühr; dnrch alle Buchhandlungen sowie gegen Einsen- ^
dnng des Betrages direkt von der Expedition um M. 2.10 (ansterhalb des 4
dentsch-österr. Pvstgebietes M. 2.20) zu beziehen; einzelne Nummern 40 Ps. An-
noncen rc., welche der9iichtnng dieser Zeitschrift nicht znwiderlnnfen. iverden von
der Expedition entgegengeiivmnien nnd pro Petitzeile oder deren Raum mit 15 Ps.,
buchhändlerische Beilagen. Prospekte rc. nach Uebereinknnft berechnet.


Nbannementp-45lniadung.
Zn dem am 1. Juli d. I. wieder beginnenden neuen halbjährlichen Abonne-
ment ans diese Zeilschrist zu den oben angegebenen Preisen entweder bei der Post oder
direkt bei der Expedition wird hieinit in der Hoffnung ergebenst eingeladen, daß nichl
nur die alten Abonnenten dem Blatte Iren bleiben, sonder» daß auch denselben sich
viele neue Abnehmer zngescllen werde». Das Diöcesan-Arcbiv (ebenso frühere Jahr-
gänge) kann auch direkt nnd franko von der Expedition des „Deutschen Bolkdblatts" in
Stuttgart ganzjährig unter vorheriger Einzahlung von 4 M. 20 bezw. 40 Pf.
mit Angabe der Adresse bezogen werden, welchcnfalls die bereits erschienenen Nnmmern
nachgeliesert werden.
Im Juni 1896. Redaktion und Verlag des
„Diöcesanarchiv von Schwaben".

Baugeschichtr drr groszen irirchr auf
dem Hchvurudrrg ttri Ollwaugru.
Von Professor a. D. Dr. Alber! Vogel in a n n
in Ellivange»,
Quellen: Die in der Registratur der Schönen-
bergpsarrei ansbewahrten Van rech n n n gen,
deren Einsicht dnrch die grvsie Güte des hoch-
würdigen Herrn Dekans B. Schund nnd dnrch
die freundliche Beihilfe zweier lieben Freunde
erwöglicht wurde. Vom Jahr 1682—169» war
Banrechner der Hoskastner Johann Lill, von
1691-1697 Sebastian Heyberger, Benefiziat ans
Schönenberg. Von der Rechnung für 1691 ist
aber nnr ein Stückchen des Titelblattes übrig;
von diesem Jahr nn sind nämlich die Rechnungen
nicht mehr gebunden, dagegen von 1692 an die
Originalrechnnngen (Quittungen) beigelegt, -
M nriani s ch er Ehren- nndGnadc n-
Iempel (eine Beschreibung und Geschichte des
Wallfahrtsortesl, Ellwang, gedruckt bei Jo-
hann Philipp Wagner 1799. Zwei Teile. Ter
1, Teil ist ein nur in unwesentlichen Dingen
veränderter Abdruck des Büchleins mit gleichem
Titel v, I. 1738, — Für die Heimat der Stncca-
tvrcn Ellwanger K i r ch cnb ii ch e r , in welche
Einsicht zu nehmen die Liebenswürdigkeit des
hochwürdigcn Herrn Stadlpfarrers Fuchs ge-
stattete, — Biete neidlose Mitteilungen meines
geehrten Landsmannes und Freundes, dcS Herrn
K, A. Bnsl, Pfarrers von Höchberg -jetzt in
Ravensburg wohnhaft), der mir n. a, seine Aus-

züge ans dem handschriftlichen Diarium
montis venusti zur Verfügung stellte. —
Roch ei» Ellwanger, Herr Maler August Stnb e n-
vvll, liest auch dieser Arbeit mit znvvrkonnnen-
j der Gefälligkeit in mannigfaltiger Weise seine
- Unterstützung angedeihcn,
A b k ü rznnge n, „Gnadentenlpel" für das
oben genannte Buch, — „Diarium" für Diarium
montis venusti, „Farn. Pnnlns" verweist ans
den Aufsatz „Tie Bildhanersamilie Paulus" in
dieser Zeitschrift, 13, Jahrgang, Nr, 9 »nd M, —
,,«chB," bedeute: „Schönenberg' nnd „OABschr,"
Beschreibung des Oberamts Ellivange» l886.
Wie die Uebcrscbrift zeigt, ist hier keine
Geschichte der Wallfahrt ans dem Schönen-
berg beabsichtigt; was jedoch der großen
Kirche an Baulichkeiten voranging, dies
mit einigen wenigen Sätzen zu erwähnen,
erscheint angemessen.
Nachdem am 11. August 1638 die beiden 19 1',
Thomas Anreiter und Johann Heffelin 3. ch ans
diesem Berge ein kunstloses Kreuz errichtet hatten,
in dessen Stamm sic ein thöncrnes Marienbildchen,
das spätere Gnadenbild, einfügten, ward dieses
Kreuz schon im März 1639 durch ein hölzernes
Bethänslein umfangen, damit die bereits sich
zahlreich einsindenden Verehrer gegen ungünstige
Witterung Schutz fänden. Aber noch im gleichen
Jahre ward eine steinerne Kapelle nach dem Bor-
bilde des Hauses zu Loreto erbaut, das hölzerne
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